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Inhaltsstoffe

 

Traditionelle Naturheilkunde und Erkenntnisse der modernen Medizin

 

Vitamine und Mineralstoffe - neue Erkenntnisse der Medizin

Die Bedeutung von einzelnen Vitaminen und Mineralstoffen für die Erhaltung von lebenswichtigen Körperfunktionen ist für die moderne Medizin eine selbstverständliche Tatsache. Bereits geringe Schwankungen im Gehalt von einzelnen Elementen können lebensgefährlich werden. Neue Forschungsergebnisse zeigen, dass der Körper ein komplexes und gleichzeitig sehr empfindliches System ist, dessen Funktionieren von zahlreichen Stoffwechselvorgängen abhängig ist. Gerät ein Ablauf aus dem Gleichgewicht, droht das gesamte System zu kollabieren. Umweltverschmutzung, einseitige Ernährung, schädliche Gewohnheiten - es gibt viele Faktoren, die eine negative Auswirkung auf den menschlichen Körper ausüben. Die Folgen sind u.a. Stoffwechselstörungen, Probleme im Säure-Basen-Haushalt, Magen-Darm-Beschwerden und oxidativer Stress. Medizinisch gesehen kann gezielter Einsatz von lebenswichtigen Elementen das Gleichgewicht aufrecht erhalten bzw. wiederherstellen.

Dieses Kompendium enthält Informationen über einzelne Heilkräuter, sowie Mineralstoffe, Vitamine und chemische Verbindungen, die in den Präparaten von Herba Sale zum Einsatz kommen. Im Steckbrief einer Pflanze wird auf die Beschwerden hingewiesen, die mit ihrer Hilfe gelindert bzw. beseitigt werden können. Eine Kurzbeschreibung der Vitamine, Mineralstoffe und chemischen Verbindungen zeigt, welche Lebensmittel als wichtige Lieferanten für dieses Element dienen, außerdem wird auf dessen Funktion im Organismus und auf die Mangelerscheinungen hingewiesen.
 

 

Bärentraube (Arctostaphylos uva-ursi) ist eine kleinbleibende immergrüne Pflanze, die u.a. in Europa zu Hause ist. In der Naturheilkunde werden die Blätter der Bärentraube verwendet, die Arbutin sowie Gerbstoffe enthalten. Diese Stoffe wirken antibakteriell, harntreibend und tonisierend.


Bärlauch (Allium ursinum) ist u.a. in europäischen Wäldern heimisch. Diese Pflanze wird noch Wilder Knoblauch oder Zigeunerlauch genannt. Diese krautige Pflanze treibt im Frühjahr aus. In der Naturheilkunde werden die Blätter von Bärlauch bei Verdauungsstörungen wie Durchfall und Blähungen, sowie im Kampf gegen die Parasiten verwendet. Darüber hinaus ist die fiebersenkende, tonisierende und schleimlösende Wirkung von Bärlauch bekannt. Außerdem leitet Bärlauch nachweislich Schwermetalle aus.



Berberitze (Berberis vulgaris) ist ein Strauch, der ca. 3 m hoch wird und u.a. in Europa heimisch ist. In der Naturheilkunde werden v.a. Früchte und Wurzelrinde verwendet. Früchte der Berberitze wirken antibakteriell, schleimlösend und kräftigend. Die Wurzelrinde besitzt ebenfalls eine antibakterielle Wirkung, darüber hinaus hilft sie gegen Magen-Darm-Erkrankungen und Gallenblasenentzündung.



Bifidobakterien sind lebenswichtige Mitbewohner, die sich vorwiegend im Darm und Vagina ansiedeln. Bis zu 25% der gesamten Darmflora eines erwachsenen Menschen besteht aus Bifidobakterien. Diese Mikroorganismen fördern die Verdauung, sie senken den PH-Wert im Darm und hemmen die Ausbreitung von schädlichen Fäulnisbakterien und anderen Krankheitserregern. Ballaststoffreiche präbiotische Ernährung unterstützt die Ansiedlung von diesen Bakterien. Zu den Symptomen der Dysbakterie (Mangelerscheinung) gehören v.a. Verdauungsstörungen und weitere Erkrankungen des Magen-Darm-Traktes.



Boswellia sacra (Weihrauchbaum) ist ein kleiner (4-5 m) Baum, der u.a. in Jemen und Somalia wächst. Aus dem Harz von Boswellia wird Weihrauch hergestellt. Boswellia besitzt eine antibakterielle Wirkung und wirkt entzündungshemmend.



Chlorella Alge (Chlorella Pyrenoidosa) ist eine chlorophylreiche Süßwasseralge, die den Körper besonders bei der Schwermetallausleitung (z.B. Cadmium, Quecksilber, Kupfer) unterstützt. Außerdem wirkt die Chlorella Alge stärkend und entgiftend.



Chlorophylle - das sind verschiedene chemische Verbindungen natürlicher Herkunft, dank denen die Pflanzen Photosynthese betreiben können. Chlorophylle geben den Pflanzen ihre grüne Farbe. Grüne Pflanzenteile enthalten zahlreiche Vitamine und fördern die Entgiftung des Körpers. Chlorophyll vitalisiert, unterstützt die Ausleitung von Schlacken und spielt bei der Blutbildung eine aktive Rolle. Außerdem ist Chlorophyll für den Eisen- und Magnesiumstoffwechsel wichtig und hilft, den Mangel an diesen Spurenelementen zu beheben.



Eibisch (Althea officinalis) ist eine Pflanze aus der Familie der Malvengewächse. Von dieser Pflanze werden in der Volksmedizin Blätter, Blüten und auch Wurzeln verwendet. Eibisch hilft gegen Verdauungsstörungen und gegen Schleimhautenzündungen in den verschiedenen Körperregionen. Außerdem wirkt Eibisch entzündungshemmend und blutstillend.



Enzian (Gentiana lutea) kommt u.a. in Europa in bergigen Regionen vor. Von dieser Pflanze wird die Wurzel verwendet. Enzian wird überwiegend bei Verdauungsproblemen eingesetzt und soll z.B. gegen die Verstopfung und Sodbrennen helfen. Darüber hinaus hat Enzian eine tonisierende und antibakterielle Wirkung.


Flohsamenschalen sind Samenschalen der Pflanze Plantago ovata aus der Gattung der Wegeriche. Diese Pflanze wächst v.a. in Indien und Pakistan. Die Samen besitzen eine starke Quellkraft und bilden große Mengen Schleim. Flohsamenschalen helfen bei Magen-Darm-Beschwerden und wirken verdauungsfördernd. Darüber hinaus ist ihre entzündungshemmende Wirkung bekannt.


Holunder (Sambucus nigra) ist ein Strauch, der bis zu fünf Meter hoch wachsen kann und in Europa zu Hause ist. Von Holunder werden Blumen und Beeren, aber nicht die Blätter verwendet. Holunder hilft v.a. gegen Erkältungen, wird u.a. auch bei Blasenentzündung, Leber- und Nierenschwäche und Verstopfung eingesetzt. Holunder wirkt antimykotisch, schleimlösend und harntreibend.



Ingwer (Zingiber officinale) ist eine krautige Pflanze, die in den tropischen Ländern zu Hause ist. Als Gewürz und in der Naturheilkunde wird die Wurzel von Ingwer verwendet. Die Ingwer-Wurzel hilft bei Magenproblemen, fördert die Verdauung und wird auch gegen Magengeschwüre eingesetzt. Außerdem hilft diese Pflanze bei Appetitlosigkeit und wirkt schleimlösend.



Klette (Arctium) ist weltweit verbreitet. Diese krautige Pflanze kann bis zu 3 m hoch werden. In der Naturheilkunde werden die Wurzeln der Klette verwendet. Diese Pflanze hilft bei Lebererkrankungen und gegen Geschwüre. Klette unterstützt den Körper bei der Wundheilung und hilft gegen die Flechten vorzugehen.



Knoblauch (Allium sativum) gehört zu der Gattung Lauch. Diese Pflanze ist in Europa heimisch, sie wurde 1989 in Deutschland zur Arzneipflanze des Jahres gewählt. In der Naturheilkunde werden die Knollen von Knoblauch verwendet. Diese Pflanze hilft bei Magen-Darm-Beschwerden, z.B. bei Verstopfung und Durchfall. Knoblauch ist ein bewährtes Mittel gegen Parasiten, außerdem wirkt er desinfizierend und krampflösend.



Koriander (Coriandrum sativum) ist eine krautige Pflanze, die aus dem Mittelmeerraum stammt. In der Naturheilkunde werden Blätter und Samen, sowie Auszüge verwendet. Koriander hilft gegen Entzündungen des Magen-Darm-Traktes und bei Reizdarm (Reizmagen). Außerdem gilt diese Pflanze als antimykotisch, sie wirkt darüber hinaus krampflösend, verdauungsfördernd und fördert die Schwermetallausleitung.




Kollagen ist ein Protein, das v.a. im Bindegewebe und in der Haut vorkommt. Für Knochen, Knorpel, Zähne und Sehnen hat dieses Strukturprotein eine existentielle Bedeutung. Kollagen macht die Organe sowohl flexibel, als auch stabil. Kollagen besteht aus Aminosäuren, v.a. Prolin und Glycin sind bei der Bildung von diesem Protein beteiligt. Dieses Eiweiß wird als "nicht essentiell" bezeichnet, da es vom Körper produziert werden kann. Für den Kollagen-Aufbau spielt Vitamin C eine wichtige Rolle. Kollagen-Gehalt sinkt mit dem Alter, was solche Erscheinungen wie Hautfalten, Arthrose und weitere Störungen, die als Kollagenosen bezeichnet werden, verursacht.



Lakritze (Glycyrrhiza glabra), diese Pflanze wird auch Süßholz genannt. Laktritze wächst im Mittelmeergebiet und in Asien.
In der Naturheilkunde findet die Wurzel der Lakritze ihren Einsatz. Süßholz hilft bei Magenproblemen, wie z.B. Geschwüren und Sodbrennen. Ebenfalls wird Lakritze bei zu niedrigem Blutdruck und gegen Bronchitis verwendet. Weiterhin wirkt diese Pflanze antibakteriell, abführend und antimykotisch.


Lactobacillus gehört zu den Milchsäurebaktien. Diese Bakterien sind für die Gärprozesse in der Milch zuständig. Lactobacillus ist an der Bildung von Niacin (Nikotinsäure), Folsäure (wichtig für die Vorbeugung von Arteriosklerose) und Pyridoxin (lebenswichtiges Vitamin, Coenzym bei Aminosäurestoffwechsel) beteiligt. Lactobacillus wird daher für die Verdauung besonders wichtig und hilft außerdem, Hefeinfektionen zu bekämpfen. Weiterhin spielt Lactobacillus eine wichtige Rolle bei der Stärkung des Immunsystems. Zu den Lieferanten von diesen Mikroorganismen zählen v.a. Milchprodukte.

 

Lysin ist eine proteinogene Aminosäure, diese Verbindung ist essentiell, d.h. sie muss mit der Nahrung aufgenommen werden. Lysin spielt beim Aufbau von Strukturproteinen in Knochen, Knorpeln und Haut eine wichtige Rolle. Außerdem ist Lysin für den Calcium-Stoffwechsel und als ein Baustein von L-Carnitin für den Energiehaushalt des Körpers von großer Bedeutung. Weiterhin ist diese Aminosäure für Wundheilung und Blutdrucksenkung unabdingbar. Als Lysin-Lieferanten gelten sowohl Fleisch und Fisch, als auch viele Getreideprodukte, sowie Soja und Nüsse.

 

Löwenzahn (Taraxacum officinale) ist eine krautige Pflanze, die in Europa weit verbreitet ist. In der Naturheilkunde werden Blüten, Blätter, sowie die Wurzel von Löwenzahn eingesetzt. Diese Pflanze hilft gegen Gallen- und Nierensteine, bei Magen- und Leberschwäche. Darüber hinaus wird Löwenzahn bei Hämorrhoiden und als ein fiebersenkendes Mittel verwendet. Die Pflanze wirkt blutbildend, harntreibend und tonisierend.


Mariendistel (Carduus Marianus, Silybum marianum) ist eine krautige Pflanze, die aus Südeuropa stammt. In der Naturheilkunde werden die Samen und die Schale verwendet. Mariendistel hilft bei unterschiedlichen Magen-Darm-Problemen und bei Erkrankungen der Gallenblase. Außerdem wird sie bei Pfortaderstauung und gegen Krampfadern eingesetzt. Mariendistel wirkt entgiftend, leberstärkend und tonisierend.


Maisseide sind die dünnen Fäden auf Maiskolben (Zea mays). Diese Fäden werden anders Maisbart oder Maishaar genannt. Diese Pflanzenteile wirken entzündungshemmend und werden vor allem bei Nieren- und Harnwegerkrankungen eingesetzt. Maisbart gilt als ein gutes Diuretikum.


Methylsulfonylmethan (MSM) ist eine Schwefelverbindung; diese essentielle Substanz wird mit der Nahrung aufgenommen. MSM ist für den Stoffwechsel von entscheidender Bedeutung und gehört zu den wichtigen Proteinbausteinen. Besonders groß ist die Rolle von MSM beim Aufbau der Haut, sowie Knochen, Knorpeln und Zähne. Außerdem wirkt MSM entzündungshemmend und hilft gegen Magen-Darm-Beschwerden. Darüber hinaus wird diese Substanz als ein Mittel gegen die Übersäuerung des Körpers eingesetzt. MSM-Mangel kann zur Arthrose, Osteoarthritis und zu Hautproblemen führen. MSM kommt in Fleisch, Milch, aber auch in Zwiebeln oder Knoblauch vor. Diese Verbindung ist sehr instabil und wird durch Erhitzen oder Trocknen schnell zerstört, daher kommt MSM-Mangel heute oft vor.


Nelke (Syzygium aromaticum, Caryophyllus) werden getrocknete Knospen des Gewürznelken-Baums genannt. Gewürznelken-Baum stammt ursprünglich von den Molukken. Nelken werden bei unterschiedlichen Magen-Darm-Beschwerden eingesetzt. In der Naturheilkunde ist das Anwendungsgebiet von dieser Pflanze recht breit: gegen Blähungen und bei Verdauungsschwäche, bei Rückenschmerzen und gegen den Mundgeruch helfen Gewürznelken. Darüber hinaus wirkt diese Pflanze antimykotisch, beruhigend und schmerzstillend. Weiterhin unterstützt Nelke den Körper bei der Parasitenbekämpfung.


Petersilie (Petroselinum hortense, Petroselinum) ist eine beliebte Gewürzpflanze. In der Naturheilkunde werden nicht nur Blätter, sondern auch Samen und Wurzeln verwendet. Petersilie wird im Kampf gegen Nieren- und Blasensteine eingesetzt, außerdem hilft die Pflanze bei Verdauungsstörungen, Blasen-Entzündungen und Bluthochdruck. Petersilie wirkt harntreibend, schleimlösend und tonisierend.

 

Rotklee (Trifolium pratense) ist eine krautige Pflanze, die in Europa heimisch ist. In der Naturheilkunde werden sowohl die Blüten, als auch Blätter des Rotklees verwendet. Diese Pflanze hilft vor allem bei Wechseljahrsbeschwerden, außerdem wirkt Rotklee erweichend und blutreinigend.


Schachtelhalm (Equisetum arvense) ist eine krautige Pflanze, diese Art ist über 400 Mio. Jahren alt und heute auch in Europa zu Hause. In der Naturheilkunde werden die Sommertriebe vom Schachtelhalm verwendet. Diese Pflanze hilft bei Nieren- und Blasenschwäche und gegen die Wassersucht. Außerdem wird Schachtelhalm bei Durchblutungsstörungen und daher gegen Krampfadern eingesetzt. Insgesamt wirkt diese Pflanze blutreinigend und entzündungshemmend.



Schafgarbe (Achillea) ist eine krautige Wiesenpflanze, die überall in Mitteleuropa bekannt ist. Es werden nicht nur die Blüten, sondern das ganze Kraut verwendet. Schafgarbe wird bei Nieren- und allgemeiner Verdauungsschwäche, sowie bei Durchblutungsstörungen und Kopfschmerzen, aber auch bei Diabetes und Neuralgien eingesetzt. Diese Heilpflanze wirkt tonisierend, blutreinigend und krampflösend.


Schwarzwalnuss (Juglans nigra) ist ein Baum, der im Westen der USA zu Hause ist. In der Naturheilkunde wird vor allem die Schale der Schwarzwalnuss geschätzt. Die Auszüge werden als ein Antiseptikum verwendet, sie helfen bei Verdauungsproblemen und wirken antimykotisch. Außerdem ist die Schwarzwalnuss ein effektives Mittel zur Parasitenbekämpfung.

 

Spirulina Alge (Spirulina platensis) ist eine spiralförmige Mikroalge, die in sog. Sodaseen vorkommt. Spirulina Alge wird überwiegend in Form von Tabletten für die Ausleitung von Schadstoffen verwendet. Außerdem hilft die Alge das Immunsystem zu stärken.


Spitzwegerich (Plantago lanceolata) ist eine krautige Pflanze, die in Europa überall heimisch und oft am Wegrand anzutreffen ist. In der Naturmedizin werden sowohl Blätter, als auch Samen und Wurzeln der Pflanze verwendet. Spitzwegerich kann u.a. bei Verdauungsproblemen wie z.B. Magenschleimhautentzündung, sowie bei Durchfall und Blasenschwäche eingesetzt werden. Die Pflanze hilft bei Insektenstichen und Ekzemen, außerdem kann sie den Körper im Kampf gegen die Bronchitis unterstützen. Spitzwegerich wirkt antibakteriell, entzündungshemmend und schleimlösend.


Vogelmiere (Stellaria media) ist eine krautige Pflanze, deren Stängel bis zu 40 cm hoch werden können. Dieses Gewächs ist weltweit verbreitet. Es wird das gesamte Kraut verwendet. Vogelmiere hilft bei Verdauungsproblemen wie z.B. Blähungen oder Verstopfungen. Darüber hinaus wird sie bei Gelenkentzündungen, Ekzemen und als Wundheilmittel eingesetzt. Vogelmiere wirkt blutstillend, harntreibend und kühlend.


Wasserdost (Eupatorium) wird anders Wasserhanf genannt. Das ist eine krautige Pflanze, die zu den Halbsträuchern gehört und fast überall auf der Welt verbreitet ist. Es wird das ganze Kraut verwendet. Wasserdost hilft bei Leber-, Gallenblasen- und Milzerkrankungen, außerdem wird die Pflanze bei Ödemen und grippalen Infekten eingesetzt.



Wermut (Artemisia absinthium) ist eine krautige Pflanze und stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Es wird das gesamte Kraut verwendet. Wermut stärkt den Kreislauf und hilft gegen die Nierenschwäche, außerdem bei der Bekämpfung von Parasiten (Würmern). Wermut wird bei Magenschwäche eingesetzt und wirkt außerdem blutbildend.



Zitronenmelisse (Melissa officinalis) ist eine krautige Pflanze, die aus Südeuropa stammt. In der Naturmedizin wird das ganze Kraut verwendet. Zitronenmelisse hilft gegen unterschiedliche Magen-Darm-Störungen wie z.B. Krämpfe oder Sodbrennen. Melisse wird bei Insektenstichen, Erkältungen, Kopfschmerzen oder Neuralgien eingesetzt. Die Pflanze wirkt schmerzstillend, antimykotisch, beruhigend und antibakteriell.


Vitamin A ist in folgenden Lebensmitteln (Auswahl) vorhanden: Rindsleber, Hühnerleber, Karotten, Spinat, Ei, Süßkartoffel. Dieses Vitamin ist für die Gesundheit von Haut und Schleimhäuten entscheidend. Außerdem braucht der Körper Vitamin A für die Blutbildung und den Eiweiß-Stoffwechsel. Weiterhin ist dieses Vitamin am Aufbau von Knochen beteiligt und für das Funktionieren des Nervensystems wichtig. Vitamin A- Mangel (Hypovitaminose) führt zu Herzerkrankungen, verursacht Nachtblindheit und Trockenheit der Haare und Haut.


Vitamin B1 oder Thiamin ist für das Nervensystem besonders wichtig. Dieses Vitamin geht beim Kochen verloren, weil es besonders hitzeempfindlich ist. Unter den Lebensmitteln sind Weizenkeime, Sonnenblumenkerne und Backhefe die wichtigsten Lieferanten von Vitamin B1. Bei ungenügender Zufuhr von diesem Vitamin drohen Störungen des Nervensystems wie Reizbarkeit, Gedächtnisverlust und Konzentrationsschwäche. Die Überdosis von Vitamin B1 ist meistens unproblematisch.


Vitamin B2 oder Riboflavin (früher als Vitamin G bezeichnet) ist hitzebeständig und lichtempfindlich. Dieses Vitamin ist insb. für den Stoffwechsel relevant. Riboflavin ist in der Milch und Milchprodukten enthalten. Auch Fisch, Fleisch, Vollkornprodukte und einige Gemüsesorten wie z.B. Brokkoli oder Spargel liefern Vitamin B2. Hypovitaminose führt zu Migränen, Lichtüberempfindlichkeit und rissiger Haut.


Vitamin B5 oder Panthotensäure ist für den Stoffwechsel unerlässlich. Dieses Vitamin ist sowohl am Auf-, als auch Abbau von Kohlehydraten, Fetten und Aminosäuren beteiligt. Innereien, Milch, aber auch Vollkornprodukte, Nüsse, Avocado und Reis führen dem Körper dieses Vitamin zu. Magenprobleme, Müdigkeit und Depressionen können die Folge einer Unterversorgung mit Panthotensäure sein.


Vitamin B6 ist eine Sammelbezeichnung für Pyridoxin, Pyridoxal und Pyridoxamin. Diese Stoffe sind für den Aminosäurestoffwechsel besonders wichtig. Vitamin B6 ist in mehreren Lebensmitteln enthalten, sowohl tierischer, als auch pflanzlicher Herkunft. Wenn der Körper nicht genug Vitamin B6 erhält, drohen Mangelerscheinungen wie Magen-Darm-Probleme, Appetitlosigkeit, Krämpfe, aber auch Angstzustände.


Vitamin B12 und v.a. seine biologisch aktive Form Coenzym B12 ist aktiv am Aminosäurestoffwechsel beteiligt. Diese chemische Verbindung ist für das Nervensystem und für die Zell- und Blutbildung wichtig. Das Vitamin ist im Fleisch und insb. in den Innereien enthalten. Auch Milch und Milchprodukte, sowie Eier enthalten dieses Vitamin, obwohl nur in geringer Konzentration. Bei der Hypovitaminose drohen Appetitlosigkeit und Blutarmut.


Vitamin B3 oder die Nikotinsäure ist für die Regeneration von Haut und Haaren besonders wichtig. Dieses Vitamin kommt im Geflügel, Fisch, Milchprodukten, aber auch in Pilzen vor. Auch Weizenkleie, Bierhefe und Hülsenfrüchte enthalten Nikotinsäure. Bei Mangel an Vitamin B3 drohen v.a. Entzündungen der Magen-Darm-Schleimhaut und Durchfall. Depressionen und Dermatitis sind ebenfalls eine häufige Folge der Hypovitaminose.

 

Vitamin C oder Ascorbinsäure übt eine starke antioxidative Wirkung aus und wird für den Aufbau von Kollagen benötigt. Den höchsten Vitamin C-Gehalt weisen u.a. Buschpflaume oder Acerola-Kirsche auf. Als klassischer Lieferant der Ascorbinsäure gelten Orangen und andere Zitrusfrüchte. Bei Vitamin C-Mangel droht Skorbut, eine lebensgefährliche Krankheit. Die wichtigsten Symptome sind Zahnfleischblutungen, Zahnausfall, aber auch Müdigkeit und schwere Verdauungsstörungen.


Vitamin D3 oder Cholecalciferol ist v.a. für den Knochenaufbau zuständig und spielt bei dem Calcium- und Magnesiumstoffwechsel eine entscheidende Rolle. Für die Synthese von diesem Vitamin ist Sonnenlicht von großer Bedeutung. Zu den Lieferanten von Vitamin D3 gehören Salzhering, Lachs, Lebertran, aber auch Champignons oder z.B. Gorgonzola-Käse. Vitamin D3-Mangel führt zu kardiovaskularen Erkrankungen, Bluthochdruck, Asthma u.a. Außerdem erhöht sich das Krebsrisiko.


Lakto- oder Milchsäurebakterien produzieren Milchsäure. Nicht abgekühlte Milch wird daher bereits nach ca. zehn Stunden sauer. Milchsäurebakterien sind ein wichtiger Bestandteil der gesunden Darm- und Vaginalflora. Wenn Milchsäurebakterien im Darm fehlen, drohen schwere Verdauungsstörungen wie Durchfall oder Magenkrämpfe.


Calcium (Kalzium) ist ein Mineralstoff, von dem der menschliche Körper im Durchschnitt 1 kg enthält. Calcium ist v.a. in Knochen und Zähnen vorhanden und verleiht diesen Organen die Festigkeit. Dieser Mineralstoff ist für den ausgewogenen Säure-Basenhaushalt entscheidend. Unter den wichtigsten Quellen von Calcium sind Mohn, Sesam oder z.B. Amaranth zu nennen. Weiterhin ist Calcium in Käse und Milch vorhanden. Calcium-Mangel führt zur Knochenentkalkung und letztendlich zur Osteoporose.



Eisen gehört zu den Spurenelementen (sein Gesamtgewicht im menschlichen Körper beträgt unter 50 mg), spielt aber eine wichtige Rolle. Dieses Element ist für den Energiehaushalt unerlässlich, hat auch für den Sauerstofftransport eine große Bedeutung. Eisenlieferanten sind Schweineleber, Blutwurst, aber auch weiße Bohnen, Hirse oder Spinat. Eisenmangel ist lebensgefährlich, obwohl die Symptome oft nur diffus sind. Es drohen Herzinsuffizienz, Haarausfall und chronische Müdigkeit.


Magnesium ist ein lebenswichtiges Spurenelement und für jedes Körperorgan notwendig. Dieses Element ist u.a. zuständig für den Zellenaufbau, Stoffwechsel und das Nervensystem. Magnesium ist in so gut wie allen Lebensmitteln und im Trinkwasser vorhanden. Magnesium-Mangel führt zu psychischen Störungen und kann auch Herzinfarkt verursachen.

 

Zink ist ein wichtiges Spurenelement. Es erfüllt zahlreiche Funktionen im menschlichen Körper: Es stärkt das Immunsystem und unterstützt das Zellwachstum. Außerdem spielt Zink eine wichtige Rolle im Eiweiß-, Fett- und Zuckerstoffwechsel. Als Lieferanten von diesem Element gelten v.a. Austern, Leber, Sojamehl und Haferflocken. Zinkmangel kann zu Haarausfall und Wachstumsstörungen führen. Brüchige Nägel sind ebenfalls eine häufige Folge davon, dass der Körper zu wenig Zink bekommt. Eine Überdosis an Zink ist ebenfalls problematisch und kann Fieberschübe verursachen und zu den Störungen bei der Blutbildung führen.

 

Jod (Iod) ist ein essentielles Spurenelement, das im Organismus in der ersten Linie für die Synthese von Schilddrüsenhormonen Thyroxin und Triiodthyronin zuständig und somit wesentlich am Stoffwechsel beteiligt ist. Iod ist in Fischprodukten (v.a. Schellfisch, aber auch Seelachs und Scholle) enthalten, außerdem wird Iod dem Körper durch Milch, Roggenbrot und Spinat zugeführt. Iodmangel führt zur Schilddrüsenunterfunktion und verursacht den Kropf. Schwere Stoffwechselstörungen drohen.

Selen ist ein essentielles Spurenelement im menschlichen Körper und ist in Aminosäuren, sowie in unterschiedlichen Eiweißen enthalten. Selen trägt wesentlich zur Entgiftung des Körpers bei, denn dieses Element kann freie Radikale effektiv binden. Außerdem vermindert Selen die Zellalterung und ist somit für den Zustand der Haut wichtig. Zu den selenhaltigen Lebensmitteln gehören neben Fisch, Fleisch und Milch auch Nüsse und Getreide. Symptome von Selenmangel sind unterschiedlich, darunter: Kardiomyopathien, brüchige Nägel mit weißen Flecken und ausgedünntes Haar.


Mangan gehört zu den essentiellen Spurenelementen und erfüllt im Körper zahlreiche lebenswichtige Funktionen. Mangan ist ein Bestandteil von vielen Enzymen, dieses Element ist außerdem für den Aufbau vom Bindegewebe zuständig. Getreideprodukte, Hülsenfrüchte und grünes Blattgemüse sind die wichtigsten Mangan-Quellen. Manganmangel kommt selten vor, als Symptome sind Knochen- und Knorpelveränderungen und Störungen des Nervensystems zu nennen.

 

Kupfer gehört zu den lebensnotwendigen Elementen, im menschlichen Körper befinden sich ca. 100 mg von diesem Metall. Kupfer ist in den Knochen, aber v.a. in der Leber gespeichert und ist für die Blutbildung, das Zellwachstum und Eiweißstoffwechsel zuständig. Außerdem ist Kupfer an der Synthese von Melanin, einem wichtigen Stoff für die Pigmentierung von Haut, Haaren und Augen, zuständig. Kupfer ist in den Innereien, Kakao, Nüssen und Vollkornprodukten enthalten. Kupfermangel führt zur Anämie, zu Verfärbungen von Haut und Haaren und zu schweren Störungen des Nervensystems.

 

Chrom ist ein essentielles Spurenelement und für den Menschen lebensnotwendig. Dieses Element ist v.a. für den Kohlehydratstoffwechsel, die Unterstützung der Schilddrüsenfunktion und auch dafür, dass Insulin blutzuckersenkend wirken kann, zuständig. Chrom ist in tierischen Produkten. v.a. Innereien, enthalten, darüber hinaus sind Samen, Nüsse und Vollkornprodukte reich an Chrom. Chrommangel ist selten und kann z.B. bei künstlicher Ernährung auftreten. Als Hauptsymptom ist Zuckerkrankheit zu nennen.

 

Molybdän ist ein essentielles Spurenelement und somit lebensnotwendig. Molibdän ist an der Bildung der Harnsäure beteiligt und ist für den Stoffwechsel in der Leber unabdingbar. Außerdem hemmt dieses Element das Wachstum von schädlichen Bakterien. Der Mensch nimmt Molibdän mit Milch, Hülsenfrüchten und Getreide auf. Molibdänmangel ist bei ausgewogener Ernährung kaum möglich, bei künstlicher Ernährung führt die Unterdosierung zu Kopfschmerzen, Nachtblindheit und Übelkeit.



Beta-Carotin ist das bekannteste von allen Carotinen und wird im Körper in Vitamin A umgewandelt. Beta-Carotin erfüllt eine zellschützende und antioxidative Funktion. Beta-Carotin (aber auch Alfa-Carotin) kommt in den Karotten und weiterem gelben und orangen Gemüse und Obst vor. Spinat, Endivien und Broccoli sind ebenfalls wichtige Lieferanten von Beta-Carotin. Über die Folgen der Hypovitaminose siehe Vitamin A.

 

Alanin (L-Alanin) ist eine nichtessentielle Aminosäure, was bedeutet, dass dieses Element durch den menschlichen Stoffwechsel gebildet werden kann. Alanin ist ein Bestandteil von so gut wie allen Proteinen und ist für den Stoffwechsel in der Muskulatur und Leber wichtig. Alanin wird dem Körper zusätzlich mit Fleisch, Eiern, Fisch und Milchprodukten zugeführt.

 

Glycin ist eine Alfa-Aminosäure und nicht essentiell, d.h. kann im Körper gebildet werden. Glycin ist ein Teil von fast allen Proteinen und daher für den Stoffwechsel unabdingbar. Außerdem ist dieses Element für das Nervensystem außerordentlich wichtig und hemmt die Muskelaktivität. Im Schweine- und Hühnerfleisch, sowie Walnüssen und Vollkornmehl ist Glycin enthalten. Glycin ist auch ein bekannter Geschmacksverstärker. Glycinmangel kann zu schweren Krämpfen und zum Abbau von Bindegewebe führen.



Glutamin ist eine nichtessentielle Alfa-Aminosäure, d.h. Glutamin kann vom menschlichen Körper hergestellt werden und ist ein wichtiger Bestandteil von Blutplasma und Muskelzellen. Glutamin spielt auch im Nervensystem und in der Bildung der Darmschleimhaut eine bedeutende Rolle. Glutaminmangel kann zum Absterben von Darmepithelien führen und somit lebensgefährlich sein.