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Flohsamenschalen

 

Flohsamenschalen zur Darmreinigung


Zur Pflanzengattung der Wegeriche gehörend, erfolgt der Anbau des Flohsamens heute überwiegend in Pakistan und Indien. Beim indischen Flohsamen handelt es sich um eine einjährige und so genannte krautige Pflanze, dies bedeutet es findet keine Verholzung statt. Die heilkräftige Wirkung von Flohsamen ist seit Langem bekannt und somit auch der Einsatz als Heilpflanze, beispielsweise bei der Darmreinigung.

Flohsamenschalen enthält nicht nur jede Menge Ballaststoffe, sondern auch sogenannte Phytosaponine, die unter dem Einfluss von Wasser aufquellen. Diese und andere Eigenschaften des Flohsamens macht man sich in der Heilkunde bei der Darmreinigung oder bei Darmbeschwerden, wie beispielsweise Durchfall oder Verstopfung zunutze. Auch beim weitverbreiteten Reizdarmsyndrom konnte gezeigt werden, dass die Patienten durch die Einnahme von Flohsamenschalen insgesamt weniger Symptome aufwiesen. Durch seinen hohen Gehalt an Quellstoffen eignet sich Flohsamen auch ideal zur Unterstützung von Diäten mit dem Ziel einer nachhaltigen Gewichtsreduktion.

Die tägliche Anwendung der Samenschalen ist leicht und einfach, sodass die Integration in einen Ernährungsplan in der Regel unproblematisch ist. Wenn Flohsamenschalen noch nie zuvor angewendet wurde, empfiehlt sich für den Anfang eines sanfter Einstieg. Dazu werden ganz einfach über den Tag verteilt ein bis zwei Teelöffel des Flohsamens in die bevorzugten Speisen oder aber in ein Glas Wasser eingerührt. Mittlerweile dienen die Flohsamen aber auch zur Herstellung von glutenfreien Nahrungsprodukten. Ganz wichtig ist bei der Verwendung von Flohsamen eine ausreichende Trinkmenge möglichst in Form von reinem Wasser. Durch die starke Quellwirkung könnte es bei Nichtbeachtung der Trinkmenge im schlimmsten Fall sogar zum Ileus, also einem Darmverschluss, kommen.
 

Anwendung und Wirkung von Flohsamenschalen und Flohsamen

Die heilsame Wirkung des Flohsamens bezieht sich insbesondere auf seine stuhlregulierenden Eigenschaften. Das starke Quellverhalten des Flohsamens im menschlichen Verdauungsapparat erklärt sich in erster Linie durch das Vorhandensein von Schleim bildenden Saponinen und Polysacchariden. Die schleim- und quellfähigen Stoffe befinden sich vor allem in den Samenschalen. Anwender und Patienten von Flohsamen können durch die enorme Wasserbindungskapazität sowohl bei Verstopfung als auch bei Durchfall von einer Einnahme profitieren. Die Flohsamen wirken also entweder quellend oder abführend.

Bei der Anwendung von Flohsamen zur Darmreinigung sind Überempfindlichkeitsreaktionen zwar grundsätzlich möglich, dennoch aber sehr selten. Bei bestimmungsgemäßem Gebrauch ist auch bei einer Einnahme über einen längeren Zeitraum nicht mit Risiken oder Nebenwirkungen zu rechnen. Durch die Quellwirkung kann es nach der Einnahme besonders bei empfindlichen Personen eventuell zu Völlegefühl, Blähungen oder Appetitmangel kommen.

Flohsamen und Flohsamenschalen waren in der Vergangenheit bereits Gegenstand zahlreicher Forschungsobjekte und Studien, die Wirksamkeit konnte darin eindrucksvoll und nachhaltig belegt werden. Im Folgenden habe ich für Sie einige richtungsweisende Ergebnisse dieser Studien herausgesucht und kommentiert.

 

1. Plantago ovata consumption and colorectal mortality

In dieser Studie wurden Mortalität und Inzidenz des kolorektalen Karzinoms in verschiedenen, ausgewählten spanischen Provinzen unter dem Einfluss der Einnahme von Flohsamen untersucht. Zwischen krebsbedingter Sterblichkeit und dem Konsum von Flohsamenprodukten zeigte diese Studie als Ergebnis eine inverse Korrelation. Die Autoren der Studie konnten daher unmittelbar Grund zu der Annahme haben, dass ein erhöhter Konsum von Flohsamen schützende Eigenschaften vor kolorektalen Tumorerkrankungen zu haben scheint. Diese Annahme sollte sich auch später dann noch in anderen Studien bestätigt finden.
 

 

2. Plantago ovata husk reduces Plasma low-density Lipoprotein (LDL) Cholesterol, Triglycerides, Insulin, oxidised LDL and Systolic Blood Pressure in hypercholesterolaemic Patients

Bei dieser Studie ging es um den Einfluss von löslichen Ballaststoffen aus dem Flohsamenschalen auf verschiedene Laborparameter des Stoffwechsels. Der Fokus lag dabei auf Biomarkern für Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie LDL-Cholesterin, welchem eine maßgebliche Mitwirkung bei der Entstehung von Arteriosklerose zukommt. In den Ländern Holland, Frankreich und Spanien wurde diese Studie multizentrisch durchgeführt, darüber hinaus doppelblind, randomisiert und plazebokontrolliert. Die an der Studie teilnehmenden Probanden wiesen Cholesterinwerte auf, die leicht bis moderat erhöht waren. Insgesamt erhielten während der Studie 126 Probanden täglich 14 Gramm Flohsamenschalen, als Kontrollgruppe erhielten 128 Probanden jeweils Placebo. Bei einer Gesamtstudiendauer von 8 Wochen wurden alle Probanden eingehend untersucht. Es wurden Blutdruckmessungen vorgenommen, darüber hinaus Messungen von Insulin, oxidiertem LDL-Cholesterin und die Erstellung eines Lipidprofiles. Genetische Dispositionen, die im Zusammenhang mit einem erhöhten Risiko für die Entstehung von verschiedenen Herz-Kreislauf-Erkrankungen in Zusammenhang stehen könnten, wurden im Rahmen dieser Studie ebenfalls erfasst.

Die allesamt statistisch signifikanten Ergebnisse dieser Studie zeigten bei der Verumgruppe eine deutliche Verbesserung der Laborparameter gegenüber der Placebogruppe. So konnten der systolische Blutdruck immerhin um 4 mmHg, das Gesamtcholesterin um 6 Prozent, Apolipoprotein B 100 um 6,7 Prozent, die Insulinkonzentration um 4,7 Prozent und der Wert des oxidierten LDL Cholesterins um 6,8 Prozent gesenkt werden.


Bei Patienten mit einer milden bis moderaten Hypercholesterinämie konnte verzeichnet werden, dass die Einnahme von Flohsamenschalen nicht nur das LDL-Cholesterin senkt, sondern auch die Werte von Gesamtcholesterin, Triglyzeriden, oxidiertem LDL-Cholesterin sowie des Apolipoprotein B-100. Außerdem wurde bei diesen Probanden eine Senkung des systolischen Blutdrucks und der Insulinresistenz festgestellt. Die Studie zeigt, dass der Einsatz von Flohsamen eben nicht nur zur Darmreinigung empfohlen wird, sondern auch für Patienten mit verschiedenen Risiken und Belastungsfaktoren für Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie beispielsweise metabolisches Syndrom.


3. Effect of two doses of a mixture of soluble fibres on body weight and metabolic variables in overweight or obese patients

Diese Studie wurde ebenfalls doppelblind und randomisiert zusammen mit 200 übergewichtigen Probanden durchgeführt. Es wurden unterschiedlich dosierte Ballaststoffe verabreicht und deren Effekt auf Glukosestoffwechsel, Sättigungsgefühl, Körpergewicht und Lipidprofil untersucht. Die Versuchsteilnehmer wurden in drei unterschiedliche Gruppen aufgeteilt. Gruppe 1 erhielt während der Studie täglich 1 Gramm Glucomannan und 3 Gramm Flohsamenschalen im Rahmen einer kalorienarmen Diät. Gruppe 2 erhielt das gleiche, allerdings dreimal täglich und Gruppe 3 war die Placebogruppe. Festgehalten und dokumentiert wurden C-reaktives Protein, die Insulinresistenz, die Glukosetoleranz, das Sättigungsgefühl sowie die diätetische Compliance, es wurde zusätzlich ein Lipidprofil erstellt.

Nach Abschluss der Studie war eindeutig zu beobachten, dass die Gewichtsverluste in der Flohsamenschale-Gruppe höher ausfielen, als in der Placebogruppe. Rein statistisch gesehen waren die Unterschiede allerdings nicht signifikant. Alle anderen gemessenen Parameter wiesen jedoch bei der Flohsamenschalen-Gruppe gegenüber der Placebogruppe eine statistische Signifikanz auf.

Insgesamt kamen die Wissenschaftler zu dem Ergebnis, dass die löslichen Ballaststoffe aus den Flohsamen während der sechzehnwöchigen Nahrungsergänzung von den Studienteilnehmern gut vertragen wurden. Der Sättigungsgrad wurde erhöht und einige Risikofaktoren, die für das Entstehen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen verantwortlich zeichnen, entscheidend verbessert. Am wichtigsten wurde hierbei die Abnahme der Konzentration am gefäßschädlichen LDL-Cholesterin genannt.

 

Darmreinigung mit Flohsamenschalen

Die Darmreinigung mit Flohsamenschalen hat eine lange Tradition. Aufgrund der Herkunft der Pflanze spricht man allgemein auch von indischen Flohsamenschalen. Diese erhält man durch das Entkernen der Flohsamen mit einem sehr hohen Quellstoffanteil von über 99 Prozent. Lösliche Ballaststoffe wie die Flohsamenschalen eignen sich hervorragend zur Darmreinigung. Die ayurvedische Medizin kennt die Anwendung von Flohsamen zur Darmreinigung bereits mehr als 2000 Jahre. Auch im modernen Ayurveda ist Flohsamen als Arzneipflanze nicht wegzudenken. Durch die vielen Quellstoffe der Fruchtschale des Flohsamens quillt dieser in Verbindung mit Wasser bis zum dreißigfachen seines ursprünglichen Volumens.

Zum einen nimmt dadurch das Stuhlvolumen zu, zum anderen bilden die Schleimstoffe während der Darmreinigung eine schützende Schicht im gesamten Magen-Darm-Trakt. Die Peristaltik, also die natürlichen Bewegungen des Darmes, werden angeregt und dies führt wiederum dazu, dass Ablagerungen im Rahmen der Darmreinigung gelockert und abgetragen werden können. Der gesamte Verdauungsablauf wird beschleunigt, die Ausscheidungsaktivität gesteigert, Verstopfungen und Blähungen wird vorgebeugt. Die Darmreinigung geschieht also auf ganz natürliche Art und Weise durch eine Beschleunigung der gesamten Darmpassage. Nach der Einnahme von Flohsamenschalen bildet sich aufgrund des hohen Gehaltes an Schleim bildenden Saponinen eine gelartige Substanz, die während dem Prozess der Darmreinigung für einen sehr geschmeidigen Stuhlgang sorgt.

Die Darmreinigung mit Flohsamen hilft also nachhaltig bei der Gesunderhaltung von Darmtransit und Darmflora. Das in den Flohsamenschalen enthaltene Psyllium bindet außerdem wirksam toxische Substanzen und entlastet daher den Leberstoffwechsel. Auch diese Entgiftungsprozesse sprechen für eine Darmreinigung mit Flohsamenschalen. Während der Darmreinigung werden problematische Nahrungsanteile, also beispielsweise Toxine, Zucker oder Fette auf natürliche Weise gebunden und dann ausgeschieden. Übrig gebliebene Schleimstoffe während der Darmreinigung haften an der Darmwand und bilden so als Nährstoffbasis eine gesunde Grundlage für eine optimal funktionierende Darmflora.


So kann eine Darmreinigung mit den Flohsamen wirksam dazu beitragen, den gesamten Magen-Darm-Trakt nicht nur zu stärken, sondern auch auf langfristig gesund und leistungsfähig zu erhalten. Als Nebeneffekt wird man durch die Einnahme der Flohsamenschalen auch eine signifikante Gewichtsreduktion herbeiführen können. Durch die Anregung der Darmtätigkeit sowie das hohe Quellvermögen der Flohsamenschalen nimmt das Hungergefühl ab. Im Rahmen einer Darmreinigung mit Flohsamenschalen berichteten Patienten immer wieder von alten Kotresten, die durchaus mehrere Kilogramm wiegen können.

Das Potenzial des Flohsamens als Heilpflanze zum Einsatz in der ganzheitlichen Darmreinigung kann also gar nicht hoch genug eingeschätzt werden. Durch die Entlastung des Leberstoffwechsels ist der Flohsamen die ideale Heilpflanze zur Entschlackung und Entgiftung, die kurmäßige Anwendung kann mehrmals im Jahr durchgeführt werden. Bei längerfristigen Anwendungen ist die Begleitung durch einen erfahrenen Therapeuten sinnvoll. Es sollten nur hochwertige Produkte aus kontrolliertem, biologisch dynamischen Anbau für eine Kur zur Darmreinigung mit Flohsamenschalen verwendet werden.


Die sanfte Darmreinigung mit Flohsamenschalen wirkt dank ihrer Inhaltsstoffe synergetisch und reinigt intensiv und nachhaltig. Dem Körper einfach etwas Gutes tun, Darmproblemen vorbeugen oder Darmstörungen wirksam behandeln und das natürliche Gleichgewicht wiederherstellen sind die positiven Effekte einer kurmäßigen Darmreinigung mit Flohsamenschalen. Die toxischen Stoffe verarbeiteter Industriekost werden durch die Giftbindenden Eigenschaften der Flohsamenschalen zudem unschädlich gemacht. Die Selbstheilungskräfte der Darmschleimhaut werden aktiviert und die lokale Immunabwehr verbessert.

Eine gute Darmgesundheit wirkt sich immer auf Vitalität und Wohlbefinden des gesamten Körpers aus. Stoffwechselendprodukte, die sich ansonsten in Leber und Fettgewebe eingelagert hätten, werden unter der Einnahme von Flohsamenschalen sanft und zuverlässig ausgeschieden. Die gute Nährstoffversorgung macht sich nach einiger Zeit nicht nur körperlich, sondern auch psychisch bemerkbar. Die besonders sanfte Darmreinigung mit Flohsamen sorgt erstaunlich schnell für ein deutlich gesteigertes Wohlbefinden. Die Darmreinigung mit Flohsamenschalen belastet nicht und kann gut in den Alltag integriert werden.

 

 

 

 

Das Inulin

 

Inulin zur Darmsanierung

Inulin (auch Alantstärke) ist ein Gemisch von Polysacchariden aus Fructosemolekülen mit einer Kettenlänge von bis zu 100 Molekülen und einem endständigen Glucoserest.





Es zählt zu den Fructanen. Unser Inulin wir aus Chicorée gewonnen. Inulin dient vor allem den nützlichen Darmbakterien (Milchsäurebakterien) als Nahrung. Dabei schafft der Abbau von Präbiotika ein saures Milieu, das dem Überleben krankheitserregender Bakterien entgegenwirkt und Darminfektionen vorbeugt.

Inulin als  Lebensmittelzutat

Inulin und Oligofruktose werden heute zunehmend als funktionelle Lebensmittelzutaten (functional food) eingesetzt. Sie sind Ballaststoffe, die Magen und Dünndarm unverändert passieren. Erst im Dickdarm werden sie von den dort ansässigen Mikroorganismen abgebaut. Die Abbauprodukte fördern die erwünschten Milchsäurebakterien und schaffen ein für unerwünschte oder krankheitserregende Mikroorganismen ungünstiges Milieu. Praebiotika wie Inulin und Oligofruktose sollen Darminfektionen vorbeugen und das Immunsystem fördern.

Vor allem in Milchprodukten und -getränken finden sich heute Inuline und Oligofruktose. Sie verfügen über eine cremige Konsistenz und haben trotz des leicht süßlichen Geschmacks nur einen geringen Brennwert (1 kcal/g). Zudem sollen sie die Aufnahme des in Milchprodukten vorhandenen Kalziums verbessern.

Inulin ist oft Zutat in der Lebensmittelherstellung, beispielsweise in Joghurt als Fettersatz und um den Geschmack, die Textur und das Mundgefühl zu verbessern. In Wurstwaren dient es dazu, den Ballaststoffanteil zu erhöhen. Inulin gehört zu den präbiotischen Nahrungszusatzstoffen. Es dient weiterhin als Grundstoff zur Herstellung von Fructose.

Niedermolekulares Inulin ist in warmem Wasser löslich. Es wird in der physiologischen Forschung zur Bestimmung des extrazellulären Raums eingesetzt, da es leicht in das Interstitium eindringt, nicht jedoch in die Zellen. Die Messung der Inulin-Clearance kann man zur exakten Bestimmung der glomerulären Filtrationsrate (GFR) der Nieren benutzen. Dies ist deshalb möglich, weil Inulin im Glomerulum vollständig filtriert wird, im Tubulus-System aber weder sezerniert noch reabsorbiert wird.

Inulin bei der Behandlung von Diabetes

Inulin kann in der Therapie der Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) als Stärkeersatz dienen, da es den Blutzuckerspiegel nicht beeinflusst. Inulin wird im Dünndarm nicht resorbiert, da dem Menschen das abbauende Enzym (Inulinase) fehlt. Stattdessen wird es im Enddarm von Bakterien zu kurzkettigen Fettsäuren umgebaut. Die dabei gebildeten Gase können bei empfindlichen Menschen zu Flatulenzen führen - der einzigen bekannten Nebenwirkung beim Verzehr inulinhaltiger Pflanzenteile. Inulin dient vor allem den nützlichen Darmbakterien (Milchsäurebakterien) als Nahrung. Dabei schafft der Abbau von Präbiotika ein saures Milieu, das dem Überleben krankheitserregender Bakterien entgegenwirkt und Darminfektionen vorbeugt. Regelmäßiger Verzehr geeigneter Mengen (mindestens 1,5 g/Verzehreinheit bzw. ab 5 g Tagesdosis zusätzlich zur normalen Aufnahme nach GDCh führt zu einer Verbesserung der Darmflora.


 

 

 

 

 

Pantothensäure auch Vitamin B5

 

Pantothensäure Vitamin B5Pantothensäure gehört zu den B-Vitaminen und wird auch als Vitamin B5 bezeichnet. Wie die meisten wasserlöslichen Vitamine ist es Bestandteil eines Coenzyms, nämlich Coenzym A. Als solcher spielt sie eine zentrale Rolle im Energiestoffwechsel. Pantothensäure ist am Abbau von Fetten, Proteinen und Kohlenhydraten beteiligt, wie auch an der Biosynthese von Fettsäuren, Steroiden (Vitamin D, Cholesterin, Nebennieren- und Sexualhormonen), des Hämoglobins und der Neurotransmitter Acetylcholin und Taurin . Beim Fettsäuretransport und bei der Fettverbrennung arbeitet sie zusammen mit Coenzym Q10 und L-Carnitin.


Im Tierversuch konnte gezeigt werden, dass das Fehlen von Vitamin B5 Störungen des Wachstums hervorruft, ebenso neurologische Störungen, Veränderungen des Blutbilds und Störungen der Fruchtbarkeit. Einen günstigen Einfluss hat Pantothensäure auf krankhafte Veränderungen von Haut und Schleimhäuten.

Vitamin B5 hilft beim Zellaufbau, sorgt für normales Wachstum und für die Entwicklung des zentralen Nervensystems. Es ist auch wesentlich für das richtige Funktionieren der Nebennieren und notwendig für die Herstellung der Antikörper.

Pantothensäure verringert die nachteiligen Wirkungen vieler Antibiotika und senkt die Blutfettwerte.

In Lebensmitteln kommt Pantothensäure meist in gebundener Form, als Bestandteil des Coenzym A, vor. Der Organismus setzt aus dem Coenzym das Vitamin frei und nimmt es als Pantothensäure oder Pantethein auf. Über welche Mechanismen diese Resorption der beiden Stoffe Pantothensäure und Pantethein genau abläuft ist bisher nicht bekannt.

Es wird vermutet, dass ein aktiver, carrier-vermittelter Transport, der von Natriumkationen abhängig ist, neben passiver Diffusion für die Aufnahme verantwortlich ist. Ausgeschieden wird das Vitamin über den Urin, hier unverändert als Pantothensäure oder 4-Phosphopantothenat. Ca. 15% der Pantothensäure werden als CO2 abgeatmet oder erscheinen im Stuhl. Überschüssige Pantothensäure wird überwiegend renal (über die Nieren) ausgeschieden. Die Ausscheidung ist stark von der aufgenommenen Menge des Vitamins abhängig.

 

Erhöhter Bedarf bei

Chronischen Entzündungen, Müdigkeit, Colitis, Arthritis, Fettstoffwechselstörungen, chronischen Lebererkrankungen, Schleimhautentzündungen, Akne, hohem Alkoholkonsum und radikalen Diätkuren

 

In der Nahrung

Pantothensäure kommt, wie schon mehrmals erwähnt, in sehr vielen Nahrungsmitteln vor. In besonders hohen Konzentrationen jedoch in tierischen Lebensmitteln in: Leber, Hering, Rind- und Schweinefleisch, Hühnereiern und Milch. Bei pflanzlichen Lebensmitteln weisen Haferflocken, Vollkornweizen, Nüsse, Reis, Apfelsinen, Melonen und Tomaten höhere Mengen an Pantothensäure auf.

 

Funktion im Körper

Protein- und Fettsynthese: Pantothensäure ist wesentlich bei der Synthese verschiedener Aminosäuren und Proteine, einschließlich Hämoglobin, und des wichtigen Nervenbotenstoffes Acetylcholin. Sie wird ebenso bei der Synthese von Fettsäuren und bei ihrer Einbindung in den Zellwänden gebraucht. Zur Bildung von Steroidhormonen, Vitamin D, Geschlechtshormonen und Cholesterin ist sie ebenfalls notwendig.

Energieproduktion: Pantothensäure transportiert kleine Moleküle, die beim Abbau von Fettsäuren und Zucker entstehen, an die Stellen, wo die Energie produziert wird.

Pantothensäure spielt eine zentrale Rolle im Intermediärstoffwechsel (Zwischenstoffwechsel), in dem es hauptsächlich als Bestandteil des Coenzym A und des Fettsäuresynthetase-Komplexes (Enzym-Komplex bei Aufbau und Umsetzung von Fettsäuren) zu finden ist. Das Coenzym A ist vor allem für die Übertragung von Acylgruppen verantwortlich. Das Vitamin trägt zur Herstellung von verschiedenen Neurotransmittern (chem. Botenstoffe, die Reize von Nervenzelle zu Nervenzelle übertragen, wie z.B. Serotonin), Kohlehydraten, Cholesterin, Hämoglobin und der Vitamine A und D bei.

 

 

 

 

 

 

Die Laktobakterien

 

Laktobakterien zum Aufbau der Darmflora
Synonym: Lactobacillus acidophilus cryodesiccatus, Lactobacillus acidophilus mortuus cryodesiccatus, Milchsäurebakterien.


 

 

 

Wirkung im Darm, antidiarrhoisch: Milchsäurebakterien haften sehr gut an Zellen der menschlichen Darmschleimhaut. Sie bilden eine Art Biofilm aus und hemmen dadurch den Befall von Darmzellen mit Durchfall verursachenden Mikroorganismen. Es wurde eine direkte antibakterielle Wirkung auf verschiedene Durchfallerreger nachgewiesen.
Wirkt im Darm immunstimulierend: Die Laktobakerien bewirken eine unspezifische Immunstimulation der Schleimhäute mit vermehrter Bildung von Antikörpern. Förderung der säurebildenden Abwehrflora: Experimente belegen eine Stimulation des Wachstums der säurebildenden Darmflora. Dadurch wird die körpereigene Darmbarriere gestärkt.

Z. B.: das Lactobacillus acidophilus gehört zu einer gesunden Darmflora

Lactobacillus acidophilus ist ein Milchsäure produzierendes Bakterium und gehört zu einer gesunden Darmflora. Die Bakterien der gesunden Darmflora leben in Symbiose (wechselseitige Abhängigkeit zu gegenseitigem Nutzen) mit dem Menschen. Sie leben von seinem Darminhalt und liefern dafür folgendes als Austausch:

Sie aktivieren das darmspezifische Immunsystem und damit die Körperabwehr
Sie bilden eine Barriere gegen die Ansiedlung krankmachender Keime im Darm
Sie produzieren die Vitamine K, B2, B12, Biotin und Folsäure
Sie führen bereits verwendete Gallensalze und Sexualhormone in den Leberkreislauf zurück (Recycling)
Die Verwertung zugeführter Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente wird gefördert
Die Darmflora spaltet besonders schwerverdauliche Kohlenhydrate auf, die anderenfalls als Abfall/Gift in den Blutkreislauf wandern

Die Darmflora enthält außer Lactobacillus acidophilus noch Lactobacillus bifidus, Entero-Bakterien, Enterokokken, Clostridien, Fusobakterien und Veillonellen.

Krankmachende Keime sind dagegen Salmonellen, Shigellen, Campylobacter jejuni, enterohämorrhagische Escherichia coli, Yersinia enterocolitica oder Clostridium difficile.

 

 

 

 

 

Die Löwenzahnwurzel

 

LöwenzahnwurzelBekannt für ihre Eigenschaft, Giftstoffe und Blockaden aus der Leber zu befreien. Sie ist auch als eines der nährstoffreichsten Nahrungsmittel bekannt, was eines der Gründe sein mag, warum sie so gut für die Leber ist.

 

 

Löwenzahnwurzel ist eine der ergiebigsten Quellen für Vitamine und Mineralien im Pflanzenreich. Sie enthält viel Vitamin A, C, E, die B-Vitamine, Kalium, Kalzium und organisches Natrium. Sie wirkt blutreinigend und hilft gegen Blutarmut. Sie reinigt und wirkt anregend auf die Leber und hilft bei vermindertem Blut­zucker, Rheumatismus und Problemen mit der Galle, der Milz und dem Magen.

Anwendungen

Die wichtigsten Wirkstoffe des Löwenzahns sind die Bitterstoffe. Sie fördern allgemein die Sekretion der Verdauungsdrüsen. Daneben wurde auch eine harntreibende Wirkung nachgewiesen, die möglicherweise auf die hohe Kaliumkonzentration zurückzuführen ist.

Anwendung finden die Drogen bei Appetitmangel, Verdauungsbeschwerden mit Völlegefühl und Blähungen, bei Störungen im Bereich des Gallenabflusses und zur Anregung der Harnausscheidung bei entzündlichen Erkrankungen und Steinbildung.

Die Volksheilkunde nutzt die Drogen außerdem als leichte Abführmittel, bei rheumatischen Erkrankungen und Ekzemen, verbreitet auch die frischen jungen Blätter zu Frühjahrskuren als Salat oder Presssaft. Die im Herbst geernteten inulinreichen Wurzeln dienen (heute wieder) geröstet als Kaffee-Ersatz.

Homöopathische Zubereitungen werden ebenfalls bei Lebererkrankungen und Verdauungsbeschwerden gegeben. In den hohen Potenzen ist bei der Homöopathie jedoch keine Wirksamkeit nachgewiesen.
Gegenanzeigen sind Gallensteinleiden sowie Verschluss der Gallenwege.

Häufiger Kontakt mit dem Milchsaft der Pflanze kann zu Kontaktdermatitis führen.

 

 

 

 

Der Spitzwegerich

 

SpitzwegerichDer Spitzwegerich gehört zu den ausdauernden Pflanzen, er erblüht zwischen Mai und September. Seine Blätter kann man vom Juni bis in den September selbst sammeln. Danach werden sie schonend getrocknet, man sollte darauf achten, daß sie nicht braun werden. Spitzwegerich ist überall zu finden. Er gilt sogar als Unkraut. Wegen seiner besonderen Heilwirkung wird der Spitzwegerich auch als „Heilwegerich“ gerühmt.






In der Naturheilkunde wird der Saft der Pflanze schon lange gegen Wunden und bei Insektenstichen eingesetzt. Dazu sollte man gleich nach dem Insektenstich frische, zerriebene Blätter auf die betroffene Stelle legen. Die Wirkung des Spitzwegerich ist inzwischen auch wissenschaftlich belegt.

Der Spitzwegerich enthält einen antibiotischen Stoff, das Aucubin, welches allerdings nicht so wirkungsvoll ist wie das allseits bekannte Penicillin, das ist trotzdem bei Verletzungen, bei einer Bronchitis oder bei Entzündungen wunderbar wirkt. Neben den Schleimstoffen, die der Spitzwegerich enthält, finden sich zudem Gerbstoffe und Kieselsäure. Außerdem gehört der Spitzwegerich zu den wenigen Pflanzen, die die Produktion von Interferon beim Menschen anregen. Dies erhöht die Abwehrkräfte gegen Viren in den Luftwegen.

Spitzwegerich hat eine besondere Wirkung auf die Lungen: Die enthaltenen Glykoside lindern bei Hustenanfällen die Beschwerden und helfen sogar bei einer Lungenentzündung. In der Naturheilkunde setzt man den Spitzwegerich deshalb bei Husten ein, bei Heiserkeit, bei Bronchialkatarrhen und auch bei Keuchhusten.

Frischen Saft der Pflanze, den man mit Zucker oder Honig süßt, empfiehlt man bei Kindern gegen Husten.

Äußerlich angewendet helfen die Blätter des Spitzwegerichs bei Blutergüssen, bei Prellungen, bei Verbrennungen und bei Insekten- oder Bienenstichen. Dazu werden die Blätter zerdrückt und auf die Stelle aufgelegt.

Zudem hilft der Saft der Pflanze als Gurgelmittel bei entzündeten Mandeln oder als Spülung bei Augenbeschwerden.

Heilwirkungen:

antibakteriell, adstringierend, blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend, harntreibend, schleimlösend.

 

 

 

 

Vogelmiere

 

Die Vogelmiere - auch Vogel-Sternmiere oder Hühnerdarm genannt - ist eine Pflanzenart der Familie der Nelkengewächse (Caryophyllaceae). Sie ist als Kosmopolit weltweit verbreitet. Ihre Anpassungsfähigkeit resultiert aus dem gewöhnlich polyploiden Chromosomensatz und zeigt sich auch im Formenreichtum der Sippe. Das weit verbreitete „Unkraut“ kann als Wildgemüse und Heilpflanze verwendet werden.


Die Vogelmiere ist eine einjährige krautige Pflanze. Ihre niederliegenden 3 bis 40 cm langen Stängel bilden oft kleinere Rasenteppiche aus. Der Querschnitt des einreihig behaarten Stängels ist rund. Diese Haarlinie, ein charakteristisches Erkennungsmerkmal, unterstützt die Pflanze bei der Wasserversorgung. Tautropfen laufen entlang dieser Linie zum nächstgelegenen Blattpaar, wo bei Bedarf etwas Wasser aufgenommen wird. Das Restwasser wird über die Haarlinie nach unten weitergeleitet. Die Laubblätter sind eiförmig und spitz. Die im unteren Stängelbereich wachsenden Blätter sind gewöhnlich kurz gestielt, die oberen Blätter sitzen dem Stängel direkt an.

Die Blüten stehen in wenigblütigen, doldenartigen Dichasien. Sie haben sowohl fünf Kelchblätter als auch fünf Kronblätter, besitzen also ein doppeltes Perianth. Die Kronblätter überragen die Kelchblätter kaum. Die fast bis zum Grund tief zweigeteilten weißen Kronblätter sind etwa 3 bis 5 mm lang und breit-lanzettlich zugeschnitten. Manchmal fehlen sie auch ganz. Im Blütenzentrum stehen drei Griffel, die von etwa drei bis zehn Staubblättern mit violetten Staubbeuteln umgeben werden. Bei milder Witterung oder an geschützten Stellen bleibt die Blühfähigkeit der Pflanze das ganze Jahr über erhalten.

 

Verwendung der Vogelmiere

Das Wildkraut Vogelmiere wird von Gartenbesitzern trotz seiner schmerzlindernden Heilpflanzenqualitäten aufgrund seiner starken Vermehrung zu den Unkräutern gezählt. Neben den Heilwirkungen verfügt diese Pflanze auch über einen Wert als Nahrungs- beziehungsweise Genussmittel. Ihr Geschmack erinnert an jungen rohen Mais. Bereits 50 Gramm Vogelmierensalat entsprechen in etwa dem Vitamin-C-Bedarf eines Erwachsenen. Aufgrund des Saponingehalts sollten jedoch nicht zu große Mengen verspeist werden.


Die Vogelmiere bietet sich in erster Linie als nahezu ganzjähriges Wildgemüse an, denn man kann aus dem frischen Kraut Salat, Kräuterquark und Suppe zubereiten.

Dank ihrer Vitamine, Mineralien und der Saponine gibt sie neue Lebenskraft und hilft gegen vielerlei Mangelerscheinungen, z.B. Frühjahrsmüdigkeit. Sie wirkt harntreibend und regt den Stoffwechsel an, sodass man sie auch bei Schlankheitskuren und gegen Stoffwechselerkrankungen wie beispielsweise Rheuma und Gicht essen kann.

 

Heilwirkungen der Vogelmiere

Die Vogelmiere ist schon seit langer Zeit bekannt für ihre Wirkung gegen allerlei Krankheiten, so hat zum Beispiel Pfarrer Kneipp die Vogelmiere gegen Hämorrhoiden, bei Lungenleiden, und bei Verschleimungen der Nieren und der Blase empfohlen. Zusätzlich wird die Vogelmiere als Mittel für die Augen empfohlen, das die Sehkraft stärkt. Gekochte Vogelmiere soll Blut bilden, zudem soll die Vogelmiere herzschwachen Menschen helfen können.
 

  • adstringierend
  • blutreinigend
  • blutstillend
  • harntreibend
  • kühlend
  • schleimlösend
  • Husten
  • Bronchitis
  • Lungenleiden
  • Frühjahrsmüdigkeit
  • Blähungen
  • Verstopfung
  • Hämorrhoiden
  • Gelenkentzündungen
  • Rheuma
  • Gicht
  • Nierenschwäche
  • Menstruationsfördernd
  • Milchbildungs fördernd
  • Augenentzündungen
  • Gerstenkorn
  • Hautprobleme
  • Ekzeme
  • Schuppenflechte (Psoriasis)
  • Juckreizlindernd
  • Geschwüre
  • schlecht heilende Wunden
  • Quetschungen.......

 

 

 

 

Holunder (Holunderbeeren)

 

holunderIn der Volksmedizin wurden in den letzten Jahren zahlreiche Verwendungen für den Holunder gefunden. Der Holunder hat die Fähigkeit, Ausscheidungen zu fördern und wird daher bei Rheuma, Gicht und manchen Hautkrankheiten eingesetzt. Er soll auch bei Ischias und Neuralgien helfen. Da die Beeren Brechreiz und Verdauungsstörungen auslösen können, sollte man sie niemals roh essen.


Der Mensch machte schon immer in Erkältungszeiten von den Fähigkeiten des Holunders Gebrauch. Auch die moderne Medizin erkannte inzwischen seine großartige gesundheitliche Wirkung. Inzwischen weiß man sogar, dass Holunder gegen Krebs und Herzinfarkte vorbeugt. Die im Holunder enthaltenen Spurenelemente (besonders das Zink) und Vitamine (besonders Vitamin C) aktivieren das Immunsystem gegen Erkältungen. Laut einer Studie verkürzt Holunder die Dauer einer Erkältung von durchschnittlich 6 Tagen auf nur 2 Tage. Gegen Husten wirken die enthaltenen ätherischen Öle. Sie fördern die Schleimbildung und erleichtern das Abhusten. Am besten nimmt man dazu bis zu fünf Mal am Tag eine Tasse Holundertee zu sich. Ein Sirup aus Holunder und Honig hilft bei Halsschmerzen.

 

Wertvolle Inhaltsstoffe der Holunderblüten

In den Blüten des Holunderstrauches finden sich Sambunigrin, ein Blaussäure-Glykosid, Triterpene, Triterpensäuren, Rutin, ätherische Öle, Flavonoide, Sterole, Cholesterin, Kaffeesäure, Schleimstoffe, Gerbstoffe und Mineralstoffe.

Die Beeren sind reich an Vitamin C und enthalten auch die Vitamine A, B1 und B2. Der Mineralstoffgehalt hängt von der Bodenbeschaffenheit des Standortes ab. Der säuerliche Geschmack kommt durch Apfelsäure, Zitronensäure, Baldriansäure, Essigsäure, Weinsäure und Gerbsäure. Die Beerensamen enthalten Sambunigrin, Prunasin, Zierin, Holocalin, Zucker, Vitamin B2, C und Folsäure.

In den Blättern finden sich Sambucin, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Harze, Flavonoide und Triterpene. Die Rinde enthält Sambucin, Triterpene, Saponin, Phythämagglutinine, ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Harze.

Der Holunderbusch war der Lieblingsbaum der germanischen Göttin Holla, die wir als Frau Holle vor allem durch das Grimm-Märchen kennen. Die Liebe der Göttin zum Holderbusch verwundert ein wenig, denn eine besondere Busch- oder Baumschönheit ist er gerade nicht. Seine Äste sind krumm und mit einer unschönen Rinde bedeckt. Sie wirken morsch und abbruchreif. Im Winter gleicht der Busch einer zusammengefallenen greisenhaften Figur. Im Frühjahr allerdings, wenn seine weißen Blüten aus dem satten Grün der Blätter herausleuchten, besitzt er eine stille Schönheit, und da ist die Wohnung des beschützenden Hausgeistes Holla sehr wohl in ihm zu vermuten. Nicht ohne Grund also erhielt der Holunder den Namen der Göttin.

 

Inhaltsstoffe

Die Beeren sind reich an Vitamin C und enthalten auch die Vitamine A, B1 und B2. Der Mineralstoffgehalt hängt von der Bodenbeschaffenheit des Standortes ab. Der säuerliche Geschmack kommt durch Apfelsäure, Zitronensäure, Baldriansäure, Essigsäure, Weinsäure und Gerbsäure. Die Beerensamen enthalten Sambunigrin, Prunasin, Zierin, Holocalin, Zucker, Vitamin B2, C und Folsäure.

In den Blättern finden sich Sambucin, Gerbstoffe, Bitterstoffe, ätherische Öle, Harze, Flavonoide und Triterpene. Die Rinde enthält Sambucin, Triterpene, Saponin, Phythämagglutinine, ätherische Öle, Bitterstoffe, Gerbstoffe und Harze.

Der Holunderbusch war der Lieblingsbaum der germanischen Göttin Holla, die wir als Frau Holle vor allem durch das Grimm-Märchen kennen. Die Liebe der Göttin zum Holderbusch verwundert ein wenig, denn eine besondere Busch- oder Baumschönheit ist er gerade nicht. Seine Äste sind krumm und mit einer unschönen Rinde bedeckt. Sie wirken morsch und abbruchreif. Im Winter gleicht der Busch einer zusammengefallenen greisenhaften Figur. Im Frühjahr allerdings, wenn seine weißen Blüten aus dem satten Grün der Blätter herausleuchten, besitzt er eine stille Schönheit, und da ist die Wohnung des beschützenden Hausgeistes Holla sehr wohl in ihm zu vermuten. Nicht ohne Grund also erhielt der Holunder den Namen der Göttin.

 

Heilwirkung

 

  • anregend
  • blutreinigend
  • blutstillend
  • entzündungshemmend
  • erweichend
  • harntreibend
  • krampflösend
  • pilztötend
  • schleimlösend
  • schweißtreibend

 

Holunder in der Chinesische Medizin

In der chinesischen Medizin kann der Holunder den Elementen Yin und Yang zugeordnet werden. Yin-Elemente sind die Früchte im Herbst, die dunklen Beeren, der bittere Beerensaft und die graubraune Rinde. Yang-Elemente sind die Blüten im Frühjahr, die hellen Blüten, die süßlichen Blüten und das weiße Mark.

 

Anwendungsbereiche

  • Abwehrschwäche
  • Abszesse
  • Akne
  • Angina pectoris
  • Arteriosklerose
  • Arthritis
  • Atemwegserkrankungen
  • Augenentzündung
  • Blähungen
  • Blasenentzündung
  • Bronchitis
  • Cellulite
  • Diabetes
  • Ekzeme
  • Erkältung
  • Erschöpfung
  • Fieber
  • Furunkel
  • Gelenkentzündung
  • Gicht
  • Grippe
  • Gürtelrose
  • Hämorrhoiden
  • Halsschmerzen
  • Harndrang
  • Hautentzündungen
  • Heiserkeit
  • Herpes
  • Heuschnupfen
  • Husten
  • Ischias
  • Kehlkopfentzündung
  • Knochenschwäche
  • Kopfschmerzen
  • Kreislaufschwäche
  • Leberschwäche
  • Luftröhrenkatarrh
  • Magen-Darm-Entzündung.......

 

 

 

 

Nelke (Caryophyllus aromaticus)

 

nelke parasitenDer Gewürznelken-Baum ist eine Pflanzenart in der Familie der Myrtengewächse. Die Gewürznelken, auch Nelken oder Nägeli genannt, sind die stark duftenden und brennend scharf schmeckenden, getrockneten Blütenknospen dieser ursprünglich auf den Molukken beheimateten Pflanzenart. Die als Nelken bekannten Blumen wurden wegen ihres ähnlichen Duftes nach den Gewürznelken benannt.

Das kräftige Aroma der Gewürznelken ist den Meisten durch Lebkuchen und Rotkohl wohlbekannt.

Daher werden die tropischen Gewürznelken auch vor allem als Gewürz eingesetzt.

In der Heilkunde finden sie zur Verdauungsförderung, gegen Zahnschmerzen und als Einreibemittel Verwendung.


Mit der Nelkenblume, die uns hierzulande in den Gärten erfreut, hat die Gewürznelke botanisch gesehen keine Verbindung. Die Namensgleichheit kommt wohl durch den etwas ähnlichen Duft mancher Nelkenblumen. 

Heilwirkung:

  • antibakteriell
  • beruhigend
  • fungizid
  • krampflösend
  • schmerzstillend
  • schweisstreibend,
  • Anwendungsbereiche: Appetitlosigkeit,
  • Blähungen
  • Erbrechen
  • Gastritis
  • Gelenkschmerzen
  • Magen anregend
  • Magenschleimhautentzündung
  • Mundgeruch
  • Mundschleimhautentzündung
  • Muskelschmerzen
  • Rückenschmerzen
  • Verdauungsschwäche
  • Verstopfung......