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Nieren- Aktiv Kräuterbittertinktur 50ml

Artikelnummer: 788454874308

Vitale aktive Nieren sind die Grundlage der Gesundheit. Nieren-Aktiv Kräuterbittertinktur, bestehend ausschließlich aus pflanzlichen Zutaten aus zertifiziertem Anbau, stärkt und reinigt die Nieren, unterstützt den Körper bei der Entgiftung und Entschlackung, sowie wirkt allgemein tonisierend. Die Nieren-Aktiv Kräuterbittertinktur ist ein Bestandteil der Nierenreinigung nach Dr. Hulda Clark.

Kategorie: Kräuter Extrakte & Tinkturen


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Nieren- Aktiv Kräuterbittertinktur 50ml Konzentrat


Packungseinheit:
1 x 50ml Nieren- Aktiv Kräuterbittertinktur (39,8% Vol.).


Einnahmeempfehlung:

Am 1. und 2. Tag je 2 x täglich 20 Tropfen, mit reichlich Wasser einnehmen.
Vom 3. - 12. Tag je 3 x täglich 20 Tropfen, mit reichlich Wasser einnehmen.
Danach pausieren Sie 14 Tage und wiederholen anschließend die Kur.


Inhaltsstoffe:

  • Ingwer
  • Hortensienwurzel
  • Eibischwurzel
  • Petersilie
  • Maissaide
  • Goldrutenkraut
  • Bio-Alkohol
     


Nieren-Aktiv Kräuterbittertinktur - Neue Lebensfreude durch Nierenreinigung
Das paarige Körperorgan Nieren erfüllt zahlreiche lebenswichtige Funktionen im menschlichen Körper. Die Nieren sorgen zusammen mit der Leber für die Entgiftung, für den ausgeglichenen Wasserhaushalt und regulieren den Blutdruck.

Nierenerkrankungen sind mit starken Schmerzen verbunden und können auch lebensgefährlich sein. Deswegen sind Vorsorge und Prophylaxe der Nierenerkrankungen besonders wichtig.

Herba Sale präsentiert die neue Nieren-Aktiv Kräuerbittertinktur, die für vitale und starke Nieren und Blase sorgt. Die Grundlage von dieser wirksamen Tinktur bilden Auszüge von 12 Nierenkräutern, die bereits seit der Antike bekannt und beliebt sind. Unter den Heilpflanzen, welche für die Reinigung und Vitalisierung von diesem Körperorgan sorgen, sind u.a. schleimlösende und antibakteriell wirkende Berberitze, gefäßtonisierende und blutreinigende Schafgarbe und blutbildender und tonisierender Löwenzahn. Außerdem gehört zu den Zutaten der Kräuterbittertinktur die Spirulina-Alge, die besonders reich an Vitalstoffen ist.

Die Anwendung von Nieren-Aktiv Kräuterbittertinktur ist einfach: 2 bis 3 mal pro Tag jeweils 20 Tropfen genügen, um die Nieren und Blase zu tonisieren und zu stärken.

Die Nieren-Aktiv Kräuterbittertinktur kann u.a. in Kombination mit Nierenreingung nach Dr. Hulda Clark angewandt werden.

Bei der Kräuterbittertinktur handelt es sich um ein biologisch wertvolles Produkt, das von einem zertifizierten Betrieb in Deutschland nach der Rezeptur von Herba Sale hergestellt wird.


Inhaltsstoffe erklärt:

Ingwer - exotisches Gewürz und kostbares Heilkraut
Ingwer (Zingiber officinale) ist eine richtige Berühmtheit und ein Multitalent unter den Heilkräutern. Bereits in der Antike wurden seine erstaunlichen Eigenschaften als Küchengewürz und zugleich seine heilende Wirkung entdeckt. Dieses tropische Gewächs hilft bei Magen-Darm-Beschwerden und im Kampf gegen die Entzündungen sowie regt den Harn- und Gallenfluss an. Unter anderem besitzt Ingwer eine besondere Affinität zur Leber, Gallenblase und Niere.
Unsere pflanzliche Nierenkur nutzt Ingwer zusammen mit Petersilie, Maisseide und anderen Heilpflanzen, um speziell die entzündlichen Nierenerkrankungen zu bekämpfen sowie um dieses Körperorgan insgesamt zu vitalisieren und die Nierenfunktion zu verbessern.

Ingwer - botanisches Wissen in Kürze
Diese Pflanze, auch Ingber oder Immenwurzel genannt, gehört zur Ordnung Zingiberales (Ingwerartige) und hier zur Familie Zingiberaceae (Ingwergewächse). Ingwer ist eine krautige, ausdauernde Pflanze und kann je nach Standort eine Wuchshöhe bis zu 150 cm erreichen.

Die Ingwerblätter werden zwischen 15 und 30 cm lang, der Blütenstand trägt violette und purpurfarbene Blüten. Die Blütezeit liegt zwischen Juli und August.

Unter der Erde erstreckt sich das knollenartige Rhizom, mit einer feiner Haut bedeckt, innen gelblich und mit einem markanten, süßlich feurigem Aroma.

Die genaue Herkunft Ingwers ist unbekannt, heute ist die Pflanze weltweit in der subtropischen und tropischen Klimazone verbreitet. Als Gewürz und Heilkraut beliebt, wird Ingwer auf groß angelegten Plantagen in China, Indien, aber auch in Südamerika angebaut.


Inhaltsstoffe und pharmakologische Wirkung

In der Naturheilkunde und seit einiger Zeit auch in der Schulmedizin wird ausschließlich die Wurzel (das Rhizom) der Ingwer-Pflanze verwendet. Die Wurzel ist reich an folgenden gesundheitsfördernden Wirkstoffen:

  • Pflanzenspezifische ätherische Öle Zingiberen und Zingiberol. Diese Substanzen wirken antibakteriell und entzündungshemmend, indem sie das Wachstumm der Krankheitserreger hemmen und die Immunabwehr des Organismus stärken. Weiterhin fördern die ätherischen Öle die Durchblutung und regen die Bildung von Verdauungssäften, darunter Galle und Speichel, an. Zingiberen und Zingiberol besitzen eine besondere Affinität zum Magen-Darm-Trakt insgesamt und insbesondere zu der Niere. Die ätherischen Öle der Ingwer-Pflanze wirken verdauungsfördernd und unterstützen auch die Bildung einer vitalen Darmflora.
  • Scharfstoffe wie Shogaol und Zingeron. Diese Scharfstoffe wirken entzündungshemmend, antibakteriell und verdauungsfördernd. Shogaol und Zingeron stimulieren die Ausschüttung von Magensäften und Galle. Insofern beeinflussen auch diese Substanzen positiv die Verdauung und verleihen außerdem der Ingwer-Wurzel ihre charakteristische würzig-scharfe Geschmacksnote.
  • Vitamin C. Reich an Vitamin C (Ascorbinsäure), schützen und entgiften die Ingwer-Präparate den Organismus, stärken die Blutgefäße und das Immunsystem. Außerdem wirkt das Vitamin C als ein potentes Antioxidans und ist für den Zellschutz von entscheidender Bedeutung.
  • Magnesium. Dieses Spurenelement ist lebenswichtig und hilft unter anderem beim Muskelaufbau, unterstützt die Synthese von körpereigenen Proteinen und sorgt für ein Mehr als Leistungsfähigkeit.
  • Kalzium. Dieses Mineral ist an der Knochenbildung beteiligt und ist für die Zahngesundheit unabdingbar.
  • Natrium. Dieses Element spielt speziell für die Harnwege eine große Rolle, da es den Wasserfluss im Gewebe anregt und somit im Wesentlichen zur Entgiftung der Nieren und Ausleitung der Schadstoffe aus dem Organismus beiträgt.

Wie bei allen Heilkräutern, nur in einer gemeinsamen, konzertierten Aktion erreichen die Inhaltsstoffe der Ingwer-Pflanze die erwünschte, gesundheitsfördernde Wirkung.
Das Heilkraut Ingwer wirkt sich in erster Linie positiv auf folgende Bereiche aus:

  • Verdauung und den gesamten Magen-Darm-Trakt,
  • Speziell Niere und Leber,
  • Gelenke und den Bewegungsapparat.

Kontraindikationen und mögliche Nebenwirkungen
Bei der Behandlung mit Ingwer-Präparaten treten bei richtiger Dosierung kaum Nebenwirkungen auf. Die Überdosierung kann unter anderem Sodbrennen verursachen, aber auch den Blutgerinnungsfaktor senken. In diesem Zusammenhang sollen Patienten, die Antikoagulantien regelmäßig einnehmen müssen, auf die Verwendung der Ingwer-Präparate entweder generell verzichten oder zumindest ihren Arzt konsultieren.

Das Gleiche gilt für diejenige, die an Gallen- und Nierensteinen leiden.
Diabetiker sollen keine Ingwerwurzel einnehmen, ohne zuvor ihren Arzt zurate zu ziehen.
Während der Schwangerschaft und Stillzeit dürfen ebenfalls keine Ingwer-Präparate eingesetzt werden.


Hortensienwurzel - bei der Therapie von Nierensteinen und Autoimmunerkrankungen hilfreich
Hortensie, ein hübscher Strauch mit beeindruckenden Blütendolden, ziert hierzulande so gut wie jeden Garten. Doch Hortensiengewächse sind keineswegs nur effektvoll, sondern auch nützlich. In der Naturheilkunde, vor allem in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), wird das Rhizom (der Wurzelstock) dieser Pflanze eingesetzt.

Unsere Nierenkur profitiert von der besonderen Affinität der Hortensie zur Niere. Die pulverisierte Wurzel hilft nach neueren Erkenntnissen dem Organismus im Kampf gegen die Nieren- und vermutlich auch die Gallensteine. Der genaue Mechanismus ist noch nicht ausreichend erforscht, jedoch zeigen sich die ersten Forschungsergebnisse als vielversprechend.

Botanisches Wissen
Die Hortensien gehören zur Familie Hydrangeaceae (Hortensienartige) und zur Gattung Hydrangea (Hortensien). Der deutsche Name der Pflanze ist übrigens an das Lateinische angelehnt und bedeutet so viel wie ´ein Gartengewächs´. Offensichtlich wurden diese Sträucher bereits seit Jahrhunderten in den Gärten kultiviert.
Alle Hortensien sind mehrjährige, verholzende Pflanzen mit doldenförmigen Blütenständen. Interessanterweise sind die Blüten selbst eher unscheinbar, die größte Zierde dieser Pflanze sind farbige Hochblätter.
Die Hortensien sind in den gemäßigten Klimazonen weltweit verbreitet, unter anderem sind 25 endemische Arten in China bekannt.

Inhaltsstoffe und pharmakologische Wirkung der Hortensie
In der TCM, in der Volksmedizin der indigenen Völker Amerikas und europäischer Phytotherapie wird vorrangig das Wurzelpulver eingesetzt:

  • Hilfe gegen die Nierensteine. Die Therapeuten verwenden die Hortensienwurzel, um die Nierensteine schonend auszuleiten und auch prophylaktisch gegen die Bildung von Blasen-, Gallen- und Nierensteinen. Die Inhaltsstoffe der Hortensienwurzel, allen voran das organische Germanium (Carboxyethylgermanium Sesquioxid), vermögen es, den Stoffwechsel generell und insbesondere den Kalziumkreislauf im Organismus anzuregen. Dies führt zur reduzierten Nierensteinbildung und senkt die Wahrscheinlichkeit, dass in der Niere oder Gallenblase zur Entstehung der sogenannten Steine oder zur Bildung vom Nierengrieß kommt.
  • Das organische Germanium der Hortensie besitzt darüber hinaus weitere positive Eigenschaften, die dem Körper zugute kommen. Nicht zuletzt reichert dieses Mineral das Blut mit Sauerstoff an und leitet dadurch Schad- und Giftstoffe aus dem Blut und Gewebe aus.
  • Offensichtlich sind die letzten Erfolge der Schulmedizin bei der Bekämpfung der Autoimmunkrankheiten ebenfalls auf die Wirkung des organischen Germaniums sowie des Inhaltsstoffs Halofuginon zurückzuführen. Die Behandlung dieser Erkrankungen gestaltet sich bisher als äußerst schwierig, denn in diesem Fall greift das Immunsystem den ?eigenen? Körper an. Das Stärken des Immunsystems allgemein verschlimmert den Zustand der Patienten; wird das Immunsystem durch die entsprechende Medikation abgeschaltet, leben die Patienten zwar symptomfrei, jedoch ist ihr Körper gegenüber Gefahren durch Bakterien und Viren schutzlos ausgeliefert. Halofuginon soll gezielt die Th17-Zellen deaktivieren und somit nicht das Immunsystem generell, sondern nur ihre ?Überreaktion? eindämmen, die Autoimmunkrankheiten wie Morbus Crohn, Diabetes mellitus oder Neurodermitis auslöst.

Kontraindikationen und mögliche Nebenwirkungen
Eine Überdosierung ist in jedem Fall zu vermeiden. Bei gleichzeitiger medikamentösen Behandlung von Nierensteinen bitte den Arzt zurate ziehen. Bei Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen auf die Einnahme der Wurzelpräparate verzichten.
Auch während der Schwangerschaft und Stillzeit ist von der Behandlung mit der Hortensienwurzel abzusehen.


Eibischwurzel - schmerzlindernd und entzündungshemmend
Diese attraktive Pflanze, auch in den einheimischen Gärten gelegentlich zu finden, gehört zu den altbekannten und effektiven Heilkräutern. Eibisch (Althaea officinalis) wirkt antibakteriell und antimikrobiell, entzündungshemmend und schleimhautschützend sowie reizlindernd.

Genau diese Eigenschaften von Eibisch macht sich unsere Nierenkur zunutze und setzt auf die beruhigende, antientzündliche Wirkung der Heilpflanze.

Botanisches Wissen
Der Echte Eibisch gehört zur Familie der Malvaceae (Malvengewächse) und ist eine mehrjährige, krautige Pflanze, deren malventypische Blätter während der Blütezeit zwischen Juli und August insbesondere die Bienen anlocken. Je nach Standort erreicht der Eibisch imposante Wuchshöhen von bis zu 150 cm.
Diese sonnenaffine, wärmeliebende Pflanze ist ein typischer Steppenbewohner und ist jedoch heute von Zentralasien bis zu Mitteleuropa zu finden.

Inhaltsstoffe, Anwendung in der Phytotherapie und Bedeutung für die Schulmedizin
Während einer Hungersnot wurde der an Polysacchariden reiche Eibisch gerne als eine Speisepflanze verwendet. Aber auch für die Zubereitung der heute eher in den USA beliebten Speise Marshmallow wurde in früheren Zeiten der sogenannte Eibischteig angerührt. Sogar das Wort Marshmallow geht auf ein Malvengewächs zurück und bedeutet schlichtweg ?Sumpfmalve?.

Der lateinische Name Althaea heißt dagegen ?fördernd? und weist auf die gesundheitsfördernde Wirkung von Eibisch hin.
Zu den wichtigsten Inhaltsstoffen von diesem Heilkraut gehören die Schleimstoffe ? eine Mischung als Mehrfachzuckern (Polysacchariden) und Einfachzuckern (Monosacchariden) wie Glucane, Glukose oder zum Beispiel Arabinose. Die Konzentration dieser Wirkstoffe ist in der Pflanzenwurzel besonders hoch und erreicht im Schnitt 15 Prozent.

Die Schleimstoffe der Eibischwurzel besitzen eine starke Affinität zu den Schleimhäuten und bilden an der Schleimhaut im Rachen- oder Magenbereich eine Schutzschicht. Daher gilt Eibisch als eine der wichtigsten Schleimdrogen überhaupt.
Nicht nur die Naturheilkunde, sondern auch die Schulmedizin erkennt die entzündungshemmende, antibakterielle und schleimhautschützende Wirkung der Eibischwurzel an. Die Weltgesundheitsorganisation WHO sowie das Bundesministerium für Gesundheit empfehlen den Einsatz von Eibischpräparaten im Kampf gegen Gastritis sowie Reizhusten und weitere Entzündungsprozesse.

Nebenwirkungen und Gegenindikationen
Generell sind bis heute keine Nebenwirkungen bei der Behandlung mit dem Eibisch bzw. der Eibischwurzel bekannt. Es ist jedoch davon auszugehen, dass sich die Schleimstoffe (Mono- und Polysaccharide) bei den Patienten mit Diabetes als problematisch zeigen können. Insofern sollen Diabeteskranke vor der Anwendung der eibischhaltigen Präparate ihren Arzt zurate ziehen.
Außerdem ist von der Verwendung der Eibischwurzel, auch als eine alkoholhaltige Tinktur, während der Schwangerschaft und Stillzeit abzusehen.


Petersilie- beliebte Gewürz- und Heilpflanze

Kaum ein anderes Gewürzkraut und so bekannt und verbreitet wie Petersilie (Petroselinum crispum). Petersilie verleiht den Gerichten eine frische, krautige und würzige Note und schmeckt in einer Suppe genauso gut wie in einem Salat. Weniger bekannt ist indes die heilende und gesundheitsfördernde Wirkung von dieser Küchenpflanze.

Die Petersilie wirkt in erster Linie harntreibend und entwässernd. In dieser Eigenschaft gehört dieses Heilkraut in jede Nierenkur, denn die Niere wird durch die Anwendung von Petersilienpräparaten vitalisiert und entgiftet.

Botanisches Wissen in Kürze
Bereits im Antiken Griechenland wurde diese Pflanze angebaut, die älteste Beschreibung der Petersilie ist bei Plinius dem Älteren (23 - 79 n. Chr.), einem griechischen Naturwissenschaftler, zu finden.

Der Pflanzenname ist auf das Griechische zurückzuführen und bedeutet so viel wie ?ein Felsensellerie?.
Die Petersilie ist die einzige Heilpflanze der Gattung Petroselinum, die zur Familie der Apiaceae (Doldenblütler) gehört. Die zweijährige krautige Pflanze kann erstaunliche Wuchshöhen bis zu einem Meter erreichen. Charakteristisch sind die doppel- bis dreifach gefiederten Blätter und die weißliche Rübenwurzel. Es werden Petersilienarten mit glatten oder krausen Blättern kultiviert, die sich indes weniger in ihrem Geschmack und Inhaltsstoffen, sondern mehr in ihrem Aussehen unterscheiden. Interessanterweise ist die krause Petersilie ebenfalls eine sehr alte Varietät, denn Plinius d. Ä. beschreibt eben diese Pflanzenart.
Die Herkunft dieser Kulturpflanze liegt im Dunkeln, vermutlich stammt die heute weltweit verbreitete Petersilie ursprünglich aus der Mittelmeerregion.

Einsatz in der Phytotherapie, Naturheilkunde und Schulmedizin
Petersilie wird als ganzes Kraut, aber auch in ihren Einzelteilen (Blätter und Wurzel) bei den Behandlungen eingesetzt.
Folgende Inhaltsstoffe sind in diesem Heilkraut enthalten:

  • Apiol und Myristicin. Diese Bestandteile der ätherischen Öle, in einer hoher Konzentration in den Petersilienfrüchten enthalten, gilt als ein Aphrodisiakum und kann Krämpfe auslösen. In den Blättern und Wurzeln ist der Anteil dieser Substanzen dagegen gering.
  • Pflanzliche Öle, Flavonoide, Glucoside, die für eine entzündungshemmende und entwässernde Wirkung von Petersilien-Präparate verantwortlich sind.
  • Vitamine der B-Gruppe, Vitamin C, Folsäure und solche Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalium, Magnesium, Kalzium, Mangan oder zum Beispiel Eisen.
    Die aus der Petersilienwurzel gewonnenen Präparate machen sich in erster Linie in folgenden Bereichen nützlich:
  • Als Aquaretikum, also entwässernd und harntreibend. Der genaue Mechanismus, der hinter dieser Wirkung steht, ist noch nicht ausreichend erforscht. Jedoch wurde die vitalisierende Wirkung der Petersilie auf die Nierenaktivität vielfach nachgewiesen. Die Nieren und Blase werden durchgespült, Schad- und Giftstoffe nachhaltig ausgeleitet. Laut vielen Therapeuten kann Petersilie prophylaktisch gegen die Nierensteinbildung eingesetzt werden. Petersilie ist ein wirksames Diuretikum, das zugleich keine lebenswichtigen Mineralien wie Kalium aus dem Organismus ausspült.
  • Offensichtlich schützt die Petersilie außerdem die Lunge und eliminiert die mit der Atmung in den Körper gelangenden Giftstoffe.
  • Nachweislich wirkt dieses Heilkraut auch als Aphrodisiakum und regt nicht nur die männlichen, sondern auch die weiblichen Geschlechtsorgane an. Zugleich kann eine Überdosis abortiv wirken und eine Frühgeburt auslösen.

Gegenanzeigen und eventuelle Nebenwirkungen
Bei einer Überdosierung kann Petersilie auf die Schleimhäute reizend wirken. Jedoch treten diese Nebenwirkungen äußerst selten auf.
Wegen der aphrodisierenden und abortiven Wirkung ist vor der Verwendung von Petersilienpräparaten während der Schwangerschaft grundsätzlich abzusehen.
Bei gleichzeitiger Behandlung mit Diuretika soll unbedingt ein Arzt konsultiert werden.
Bei Überempfindlichkeit gegenüber einzelnen Wirkstoffen ist Vorsicht geboten.



Maisseide - wenig bekannt, aber gesundheitsfördernd

Maisfelder erstrecken sich in Deutschland und europaweit über insgesamt Hunderte Kilometer. Mais (Zea mays) ist eine äußerst effiziente und vielseitige Nutzpflanze - als Futterpflanze, als eine der ?Zutaten? für Biokraftstoffe, als Grundlage für beliebte Cornflakes.
Kaum bekannt ist jedoch, dass die Maispflanze in ihren Teilen ein nützliches Heilkraut darstellt. Es sind die sogenannten Narbenfäden, der Maisbart bzw. die Maisseide, die in der Phytomedizin Verwendung finden.
In unserer Nierenkur machen wir uns die entzündungshemmenden und harntreibenden Eigenschaften der Maisseide zunutze.
Botanische Fakten über Mais und Maisseide

Der Mais, auch Kukuruz genannt, ist eigentlich ein Gras. Das Gewächs gehört zur Familie Poaceae (Süßgräser) und stammt ursprünglich aus Zentralamerika, wo Mais seit Jahrtausenden als ein wertvolles Getreide angebaut wurde.
Kulturmais ist eine einjährige, krautige, einhäusig getrenntgeschlechtliche Pflanze. Einige Sorten erreichen die erstaunlichen Wuchshöhen bis zu 300 cm.

In der Landwirtschaft wird die ganze Pflanze verwendet, inklusive der sich im Spätherbst bildenden goldgelben Kolben, die radial angeordnete Maiskörner tragen.

Interessant für die Phytotherapie sind ausschließlich die Narbenfäden, welche unter dem Namen Maisseide aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes im Verkauf angeboten werden.
Biologisch gesehen, dienen die Narbenfäden den weiblichen Blüten dazu, auf ihrer leicht klebrigen Oberfläche die Pollen der männlichen Blüten einzufangen. Auf dem reifen Maiskolben sind diese Fäden als eine leicht angetrocknete Verzierung noch zu sehen.

Verwendung in der Phytotherapie, Volksmedizin und nützliche Inhaltsstoffe
Die Maisseide soll laut Therapeuten eine starke Affinität zur Niere zeigen: Dieses Körperorgan wird vitalisiert, die Nierenfunktion verbessert und der Harnfluss gefördert. Insofern kann ein Präparat aus der Maisseide zur Prophylaxe und sogar zur Behandlung von Nierensteinen eingesetzt werden.

Darüber hinaus wirkt sich die Maisseide positiv auf den Gallenfluss aus und ist somit auch für die Lebergesundheit sowie für das gesamte Verdauungssystem äußerst nützlich.
Nachweislich beschleunigt dieses Naturprodukt die Blutgerinnung, stabilisiert den Blutzuckerspiegel und hemmt zudem den Appetit.

Die Wirkung der Narbenfäden fußt auf einer Mischung aus folgenden Inhaltsstoffen:

  • Ätherische Öle,
  • Flavonoide,
  • Mehrfach- und Einfachzucker,
  • Alkaloide,
  • Saponine,
  • Vitamin K.

Gegen diese Beschwerden werden Maisseide-Tinkturen oder Präparate mit den Mais-Narbenfäden als Zutat häufig verwendet:

  • Kleinere Nephrolithen (Nierensteine) bzw. Nierengrieß;
  • Entzündungsprozesse in der Niere;
  • Entzündungen der Gallenblase und Leber;
  • Ödeme (Wasserablagerungen im Gewebe);
  • Hämophilie (Bluterkrankheit).

 

Kontraindikationen und Nebenwirkungen bei der Behandlung mit der Maisseide
Bei richtiger Dosierung treten Nebenwirkungen kaum auf. Soll eine Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen der Narbenfäden vorliegen, ist von der Einnahme des Präparats abzusehen.
Warnung: Da die Maisseide den Blutgerinnungsfaktor erhöht, soll bei gleichzeitiger Therapie mit Antikoagulantien unbedingt ein Arzt konsultiert werden!
Bei der Diagnose ?Nieren- oder Gallensteine? darf die Nierenkur als eine unterstützende Therapie erst nach einer Rücksprache mit dem Hausarzt eingesetzt werden.
In erster Linie ist die Kur zur Prophylaxe der Nierensteinbildung und zur allgemeinen Vitalisierung der Nieren gedacht.


Goldrutenkraut - für gesunde Harnwege und eine vitale Niere
Diese schlichte, goldgelb blühende Pflanze ist überall in Europa zu finden. Sogar in die heimischen Gärten haben es einige Arten der Goldrute (Solidago) geschafft.

Als Heilkraut ist das Gewächs seit Jahrhunderten bekannt und besitzt eine starke Affinität zum Harnwegsystem, insbesondere zu den Nieren. Die entzündungshemmenden und harntreibenden Eigenschaften der Goldrute kommen unserer Nierenkur zugute.

Botanisches Wissen im Überblick
Die über 100 Arten der Goldrutenpflanzen gehören zur Familie Asteraceae (Korbblütler). Bis zu 150 cm hoch wird diese krautige, ausdauernde Pflanze, auf deren länglichen Blütenständen bis zu 1.500 kleinere, gelbe Teilblütenstände gebildet werden.
Typisch für diese Pflanzenfamilie sind die behaarten Früchte Achänen, die nach der Blütezeit von ihrem Pappus (Schirm) davon getragen werden.

Offensichtlich liegt die Urheimat der Goldrute auf dem amerikanischen Kontinent. Vor über 250 Jahren nach Europa eingeführt, breitete sich die Pflanze in Nord- und Mitteleuropa aus und ist aus unserer Landschaft nicht mehr wegzudenken.
Pharmakologie, Verwendung in der Volksmedizin und Phytotherapie

Als Heilkraut haben in erster Linie die Gemeine Goldrute (Solidago virgaurea), aber auch die Kanadische Goldrute (Solidago canadensis L.) und die Riesengoldrute (Solidago gigantea) eine Bedeutung. Für die Zubereitung der Droge, allen voran der alkoholhaltigen Tinkturen, wird das ganze Kraut bzw. nur die Blüten verwendet.

Folgende pflanzenspezifische Inhaltsstoffe weist das Goldrutenkraut auf:

  • Ätherische Öle und Flavonoide, die vor allem antibakteriell, antimikrobiell und entzündungshemmend wirken. Aber auch eine beruhigende und durchblutungshemmende Wirkung lässt sich laut Phytotherapeuten feststellen;
  • Saponine regen den Harn- und Gallenfluss an, sie wirken wassertreibend und zudem schleimlösend;
  • Schleimstoffe, in erster Linie Polysaccharide (Mehrfachzucker) wirken schmerzlindernd und entzündungshemmend;
  • Gerbstoffe besitzen eine antibakterielle und wundheilende Wirkung;
  • Cumarine und Bitterstoffe fördern die Durchblutung und sind auch für die Reinigung der Harnwege relevant.
    In diesen Fällen empfiehlt sich die Einnahme von goldrutenkrauthaltigen Präparaten:
  • Im Kampf gegen entzündliche Blasen- und Nierenerkrankungen;
  • Als Prophylaxe gegen die Nieren- und Gallenblasensteine, vor allem gegen den Nierengrieß (vom Bundesgesundheitsamt empfohlen);
  • Speziell zum Durchspülen von Harnwegen und gegen Harnweginfektionen (BGA-Empfehlung).
  • Zur allgemeinen Vitalisierung des Körpers und Anregung des Stoffwechsels;
  • Als unterstützende Therapie bei Gelenkerkrankungen wie Arthrose und Gicht.

 

Kontraindikationen und Nebenwirkungen bei der Behandlung mit Goldrutenkrautpräparaten
Generell treten Nebenwirkungen äußerst selten auf. Manche Patienten weisen eine Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen auf, in diesem Fall soll auf die Behandlung verzichtet werden.
Vorsicht ist bei der Therapie von Kranken mit Ödemen (Wasseransammlungen im Gewebe) geboten.
Als alleinige Therapie der Nierensteine sind Goldruten-Tinkturen weniger geeignet, in diesem Fall ist ein Arzt zurate zu ziehen.


Nahrungsergänzungsmittel sind kein Ersatz für eine ausgewogene und abwechslungsreiche Ernährung und einer gesunden Lebensweise. Die Produkte sollen außerhalb der Reichweite von Kindern gelagert werden. Es darf die empfohlene tägliche Verzehrsmenge nicht überschritten werden.

Das Mindesthaltbarkeitsdatum und die Losnummer können der Produktverpackung entnommen werden.

Jetzt auch in Ihrer Apotheke erhältlich unter PZN 11888520


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